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Görlitz: Taschenlampen verraten Einbrecher

Zwei Männer sind in einem leerstehenden Haus an der Pomologischen Gartenstraße gewesen. Das blieb nicht unbeobachtet.

Symbolbild
Symbolbild © Daniel Maurer/dpa

In der Nacht zum Mittwoch konnten zwei Einbrecher gestellt werden, die gerade auf Beutezug in einem leerstehenden Haus an der Pomologischen Gartenstraße waren. "Ein Anwohner hatte Licht von Taschenlampen in dem Haus gesehen und die Polizei verständigt", wie diese berichtet. Bei den Tatverdächtigen handelte es sich um zwei deutsche Männer im Alter von 29 und 35 Jahren. "Ob sie bereits etwas aus dem Haus gestohlen haben, ist noch nicht bekannt", so die Polizei. Der Sachschaden belief sich auf rund 150 Euro.

Bereits in der Nacht zum Dienstag haben Unbekannte Diebe vier Räder eines Seat Ibiza an der Nieskyer Straße in Görlitz gestohlen. Die Täter entkamen mit dem Komplettradsatz im Wert von etwa 1.800 Euro und hinterließen den Wagen auf Steinen aufgebockt. Und zwischen März und Mitte Mai drangen Diebe gewaltsam in ein leerstehendes Wohnhaus am Mühlweg in Görlitz ein und nahmen mehrere antike Fenstergriffe aus Messing mit. Der Wert belief sich auf etwa 1.500 Euro. (SZ)

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Gestohlener Caravan gestoppt

Die Bundespolizei hat am Dienstagmorgen auf der A4 hinter dem Tunnel Königshainer Berge einen Caravan gestoppt, an dem einiges manipuliert war. Der 47-jährige polnische Fahrer gab an, dass er den vier Jahre alten Fendt in Frankreich gekauft hat. Verwundert sei er darüber gewesen, dass ihm der Verkäufer keine Schlüssel übergab, sagt er. Das Bundeskriminalamt hat inzwischen bestätigt, dass der betreffende Caravan gewissermaßen gar nicht existiert. Ohne seine Neuanschaffung reiste der möglicherweise geprellte Käufer weiter. Das Fahrzeug steht nun bei der Bundespolizei. Wie lange, darüber entscheiden die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls. "Zu klären ist dabei die Identität des französischen Hängers, denn an dieser bestehen große Zweifel", so die Bundespolizei.

Verstöße stellten die Beamten in der Nacht zum Mittwoch bei einem Opel an der B115 in Krauschwitz fest. So besaß der polnische Fahrer keine Fahrerlaubnis, stand unter dem Einfluss von Drogen und hatte umgerechnet 0,8 Promille Alkohol intus. Die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen gehörten nicht zu dem Astra. Im Auto entdeckten die Beamten zudem einen großen Rohrschneider. Der sei unter anderem dazu geeignet Katalysatoren abzutrennen, berichtet die Bundespolizei. Die Beamten stellten den Fahrzeugschlüssel sicher. "Da die Frage nach dem Eigentümer des ursprünglich in Deutschland zugelassenen Autos zunächst ungeklärt blieb." Der 35-Jährige wird sich nun wegen diverser Verstöße und Straftaten zu verantworten haben.

Am Mittwochmorgen hielten Bundespolizisten auf der A4 bei Kodersdorf einen ukrainischen Reisebus an. Für vier Personen endeten hier die Fahrt. Ein Paar - beide 24 -, eine 42-jährige Frau und ein 41-jähriger Mann waren laut Bundespolizei offenbar nur eingereist, um in Deutschland ohne Genehmigung zu arbeiten - im Raum Dortmund und Stuttgart. Die vier Ukrainer mussten nach Polen zurück und erhielten Anzeigen wegen der unerlaubten Einreise. Der 41-Jährige kassierte als "Bonus" eine weitere wegen des Verdachts des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen. In seinem Gepäck hatten die Beamten eine gefälschte rumänische ID-Karte als auch einen gefälschten rumänischen Führerschein entdeckt. Die Beamten stellten diese sicher. Außerdem musste der Beschuldigte eine Sicherheitsleistung von 600 Euro zu zahlen. (SZ9

Fiat taucht in Bogatynia auf

Ebenfalls am Mittwochmorgen haben polnische Fahnder der örtlichen Polizeistation einen gestohlenen Fiat Ducato in Bogatynia (Reichenau) aufgespürt. Unbekannte entwendeten das Firmenfahrzeug im Wert von 30.000 Euro in der Nacht zuvor an der Niederoderwitzer Straße in Leutersdorf.

"Während der Anzeigenaufnahme am frühen Morgen kontaktierten die Beamten der Soko Argus umgehend die benachbarten Dienststellen in Polen", teilt die Polizei mit. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten zum Auffinden des Pritschenwagens in einem Wald. Die Diebe stahlen zudem diverses Spezialwerkzeug im Wert von mehreren Tausend Euro aus einer Werkzeugkiste, die auf der Ladefläche stand.

Der Fiat Ducato stand in einem Wald in Bogatynia.
Der Fiat Ducato stand in einem Wald in Bogatynia. © Polizei

Kriminaltechniker des Nachbarlandes und der Polizeidirektion Görlitz untersuchten das Fahrzeug und sicherten Spuren. Noch am selben Tag konnte der Firmenwagen an den Eigentümer zurückgegeben werden. Die Soko Argus führt die weiteren Ermittlungen und fahndet nach den noch flüchtigen Tätern. (SZ)

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