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Zittau

Polizisten verhindern Welpen-Schmuggel

Die Hunde sind noch keine acht Wochen alt, die Beamte bei Fahrzeug-Kontrollen in Zittau und bei Obercunnersdorf fanden.

Beamte haben diese Hundewelpen retten können.
Beamte haben diese Hundewelpen retten können. © Bundespolizei

Die Bundespolizei hat am Sonntag zwei mutmaßliche Schmuggler von Hundewelpen gestoppt und die Tiere dem Kreisveterinär übergeben.

Um 11.30 Uhr war ein 22-jähriger Bulgare auf der Zittauer Chopinstraße unterwegs. Mit ihm: Drei Welpen unbekannter Rasse. Diese wollte er zu neuen Hundebesitzern in Deutschland bringen. "Die Tiere waren in einer Transportbox untergebracht, aber noch keine acht Wochen alt", berichtet die Bundespolizei. Laut Tierschutzgesetz dürfen die Tiere in diesem Alter noch gar nicht transportiert werden.

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Um 15.50 Uhr stoppten die Beamten auf der B178 bei Obercunnersdorf einen 27-jährigen Transporter-Fahrer. Der Rumäne transportierte in einer Hundebox zwei Welpen, die laut Bundespolizei ebenfalls noch keine acht Wochen alt waren.

Die Fahrer müssen sich wegen dem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz verantworten. Das Kreisveterinäramt brachte die Tiere erst mal in einem Tierheim unter. "Die Herkunft der Tiere und die Umstände, ob es sich um Tierschmuggel handeln könnte, werden geprüft", teilt die Bundespolizei mit. Die Fahrer konnten nur teilweise gültige Dokumente vorlegen.

Erst Mitte März wollte ein Rumäne zwei Labrador-Hunde über die Grenze bei Neugersdorf bringen - unter unzumutbaren Zuständen. (SZ)

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