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Eisenzitrone und Panzerbrecher: Dippser Heide bleibt explosiv

Seit zehn Jahren wird im "Eisernen Wald" Munition gesucht. Gerade durchkämmen die Räumtrupps ein Gelände bei Malter. Da gibt die Sonde Alarm. Was ist es diesmal?

Von Jörg Stock
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Ein Stück Eisen weniger in der Dippoldiswalder Heide: Splitterhandgranate, Typ F-1, der Sowjetarmee. Seit zehn Jahren wird der Wald nach Altmunition durchkämmt.
Ein Stück Eisen weniger in der Dippoldiswalder Heide: Splitterhandgranate, Typ F-1, der Sowjetarmee. Seit zehn Jahren wird der Wald nach Altmunition durchkämmt. © Marko Förster

Ihr Spitzname war Limonka, die kleine Zitrone. Eine fatale Frucht. Sechzig Gramm TNT zerlegen die stählerne Schale in hunderte Fragmente. Der tödliche Radius soll mindestens zwanzig Meter betragen. Gut, dass die Zitrone hohl ist. Doch könnten noch Reste des Sprengstoffs im Inneren kleben. So geht Limonka heute auf Reisen, in einer sandgefüllten Kiste, Richtung Munitionszerstörungsfabrik.

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