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Brot an der Kirchenwand

Der Fotoclub Weinböhla ist mit seiner Jahresausstellung wieder zu Gast in St. Martin.

Noch bis 12. September sind die Fotos in der Kirche Weinböhla zu sehen.
Noch bis 12. September sind die Fotos in der Kirche Weinböhla zu sehen. © Detlef Kurth

Weinböhla. Brot ist ein besonderes Ding. „Unser tägliches Brot gib uns heute“, heißt es im Vaterunser, dem wichtigsten christlichen Gebet. Diese Zeile erinnert daran, dass es nicht selbstverständlich war in unseren Breiten, jeden Tag ein Stück Brot zu haben. Wie fotografiert man Brot, dieses besondere Ding?

In seiner mittlerweile 13. Sommerausstellung hat sich der Club Fotoart Weinböhla in der St.-Martins-Kirche dem Thema gestellt. „Für die Abbildung von Brot eine fotografische Idee zu finden, ist nicht einfach“, erklärt Regina Ruhle-Haupt, die Sprecherin des Clubs, dem derzeit 15 „ambitionierte Hobbyfotografen“ angehören.

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Lukas Kurz ist vor allem von der modernen Technik und den handwerklichen Herausforderungen in seinem Beruf fasziniert.

Die archaische Bedeutung kommt in Bernd Ruhles Aufnahme „Für dich“, eine der wenigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die Hände mit gebrochenem Brot zeigen, zum Ausdruck. Eher an herkömmliche Food-Fotografie erinnert ein Tischstillleben von Gerald Pforte, das unter anderem perfekt inszenierte Brotbrösel in Suppe zeigt. Voller Witz kommt Detlef Kurths „Toastbrot“ daher (siehe Foto) - ein überraschendes Wörtlichnehmen - daher.

Den Fotoclub Weinböhla gibt es seit 2007, und es ist bemerkenswert, mit welcher Konstanz und Beharrlichkeit sich seine Mitglieder immer wieder neuen Aufgaben stellen - so, wie dem Thema Brot.

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