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IT-Experten für Beirat an Schulen gesucht

Die CDU Radebeul möchte die Digitalisierung des Unterrichts voranbringen. Ein Gremium soll den Prozess begleiten.

Bereits im Sommer hatten Vertreter der Radebeuler CDU mit Radebeuler Schülern diskutiert. Ein Thema war auch digitaler Unterricht.
Bereits im Sommer hatten Vertreter der Radebeuler CDU mit Radebeuler Schülern diskutiert. Ein Thema war auch digitaler Unterricht. © CDU Radebeul

Radebeul. Der erneute Lockdown mit geschlossenen Schulen ruft wieder ins Bewusstsein, wie wichtig moderne Computertechnik in Klassenzimmern ist und welch große Bedeutung der Informationstechnik beim häuslichen Lernen, dem Homeschooling, zukommt. „Als Schulträger muss die Stadt Radebeul den Digitalisierungsprozess vorausschauend gestalten“, sagt daher CDU-Fraktionschef Ulrich Reusch vor dem Hintergrund der jüngsten Beschlüsse im Stadtrat.

Auf Antrag der Christdemokraten hat das Stadtparlament jüngst einstimmig beschlossen, die Digitalisierung an den Schulen der Lößnitzstadt effizient voranzubringen. Unter anderem ist vorgesehen, die entsprechenden Förderprogramme des Bundes und des Freistaates für die nötigen Investitionen zu nutzen. Die zu beschaffende Technik wie interaktive Tafeln, PCs, Laptops und Tablets soll bedarfsgerecht eingesetzt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf Grund- und Oberschulen. Zudem möchte die Union den Einsatz privater mobiler Endgeräte für das digitale Arbeiten von Lehrern und Schülern erweitern und erleichtern. Außerdem ist entsprechend der zunehmenden IT-Ausstattung der IT-Support der Schulen weiter auszubauen.

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Gespräche mit Lehrern und Schülern

„Die Ausstattung der Radebeuler Schulen mit digitaler Technik und deren erfolgreicher Einsatz im Unterricht ist ein komplexer Prozess“, sagt CDU-Stadtverbandschef Werner Glowka. Weil die Digitalisierung eine der größten Herausforderungen an den Schulen der Lößnitzstadt in den kommenden Jahren ist, engagiert sich die Radebeuler CDU dafür. Bevor es zu dem Antrag im Stadtrat kam, haben sich Unionsmitglieder mit Lehrern und Schülern intensiv zu den bisher gesammelten Erfahrungen ausgetauscht. Maßgeblich involviert waren die beiden CDU-Stadträtinnen Bianca Erdmann-Reusch und Katja Schröter.

Um diesen komplexen Prozess in den nächsten Jahren fachlich zu begleiten, wurde beschlossen, einen Beirat „Digitale Schulen Radebeul“ einzurichten. Die CDU dringt auf eine zügige Berufung versierter Fachleute und kompetenter Ansprechpartner. „Der Beirat soll ja dazu dienen, dass das Thema intensiver und in einem schnelleren Tempo bearbeitet und vor allem die Nutzer- oder Kundenperspektive klar artikuliert wird“, so Glowka. Neben Stadtverwaltung, Schulleitungen, Lehrern, Schülern und Eltern, möglichst mit passendem beruflichen Hintergrund, sollten im Beirat daher auch externe Medien- und IT-Experten mitwirken können. Interessenten für eine Mitarbeit können sich bei der Stadtverwaltung und gerne auch der CDU-Stadtratsfraktion melden.

Bis 2024 sollen alle Radebeuler Schulen digital fit sein

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Bis 2024 möchte die Lößnitzstadt alle neun Schulstandorte digitaltechnisch auf Vordermann bringen. Hierfür nutzt sie das Förderprogramm „Digitalpakt Schulen“. Von diesem Topf konnte die Grundschule Naundorf als erste profitieren. Ob bessere Netzwerkanschlüsse, Dosen für WLAN, interaktive Tafeln und weitere Computertechnik - all dies hat die Schule jüngst bekommen. So wurden alle Klassenzimmer und Fachkabinette mit zusätzlichen Netzwerkkabeln und Steckdosen versehen. Dies gilt auch für Vorbereitungsräume. Damit die Zimmer für Schulleitung, Lehrer, Sekretariat und Hort nicht digitaltechnisch zurückbleiben, nahm die Stadt selbst Geld in die Hand, um eine moderne Netzwerkinfrastruktur zu schaffen. (SZ/sku)

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