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Radebeul
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Wackerbarth-Sekt gewinnt erneut Gold bei der Weinweltmeisterschaft

Riesling vom Thonberg überzeugt Fachjury im französischen Lyon. Für Wackerbarth ist das die dritte Auszeichnung in Folge.

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Der 2019er Riesling brut nature von der Lage Thonberg ist mit Gold prämiert worden.
Der 2019er Riesling brut nature von der Lage Thonberg ist mit Gold prämiert worden. © Schloss Wackerbarth

Radebeul. Beim diesjährigen Concours International de Lyon, den inoffiziellen Weinweltmeisterschaften, konnte der Sekt von Schloss Wackerbarth wieder punkten. Bereits zum dritten Mal in Folge durften sich die Kellermeister aus Radebeul über Gold freuen. Nach 2021 und 2022 behauptete sich das Staatsweingut auch in diesem Jahr als einer von nur zwei Sekterzeugern aus Deutschland bei dem renommierten Wettbewerb gegen die namhafte Konkurrenz aus Champagner und Crémants. Der 2019er Riesling brut nature von der Lage Thonberg überzeugte die Gaumen der Fachjury und erhielt eine der begehrten Goldmedaillen.

"Dass wir zum dritten Mal in Folge in Frankreich mit Gold prämiert wurden, ist eine außergewöhnliche Ehre für uns. Es ist eine Bestätigung, dass wir mit unseren klassischen Flaschengärsekten heute nicht nur zur deutschen, sondern auch zur internationalen Sektspitze zählen", freut sich Andreas Stuhl, der Geschäftsführer von Schloss Wackerbarth. Das Feedback der Genussexperten beim Concours International de Lyon sei für die Kollegen im Weinberg und Keller Auszeichnung und Ansporn zugleich. "Wir werden weiter konsequent unseren Weg gehen und stetig an der Entwicklung unserer Qualitäten arbeiten", so Stuhl.

Thonberg mit besonderem Boden

Der 2019er Riesling brut nature ist der Lagensekt vom Thonberg in Laubach bei Priestewitz. "Nach klassischer Flaschengärung reift diese limitierte Rarität mindestens 24 Monate in den Kellern unserer Manufaktur. Um das besondere Terroir dieses Weinbergs und das feine Aromenspiel des Rieslings in seiner reinsten Form ins Glas zu bringen, verzichten wir auf eine Dosage – präsentieren diesen Spitzensekt nature und pur", erklärt Jürgen Aumüller, der önologische Leiter von Schloss Wackerbarth.

Der Thonberg ist ein historischer Südhang, auf dem heute wieder Trauben für Spitzenweine und -sekte reifen. Seit etwa zehn Jahren wachsen hier auf einer Gesamtfläche von 6,7 Hektar rund 30.000 Rebstöcke der Sorten Riesling-, Spät- und Weißburgunder sowie Blaufränkisch. Die Reben finden vor Ort beste Bedingungen für hervorragende Sektgrundweine sowie vollmundige Spitzenrotweine: Der Boden aus Lösslehm verleiht den Rebstöcken – mit den Worten der Winzer gesprochen – „warme Füße“. Er kann Wärme und Niederschläge lange speichern und kontinuierlich wieder an die Reben abgeben. Bis heute prägt ein hoher Tonanteil den Weinbergsboden. Dank der exponierten, offenen Lage zirkuliert die Luft auf der sonnenverwöhnten Südlage beständig zwischen den Zeilen. Der Wind trocknet die Trauben und kühlt diese ab. (SZ)