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Moritzburg: Weggerutschte Mauer an der Dorfstraße in Steinbach wird neu gebaut

Die neue Stützwand um den Feuerlöschteich in Steinbach hat sich vor zwei Wochen abgesenkt. Die Bauarbeiten an der Dorfstraße soll das aber kaum verzögern, heißt es aus dem Landratsamt.

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Die Mauer an der Baustelle am Steinbacher Dorfteich ist abgerutscht und wir nun mit neuem Fundament aufgebaut.
Die Mauer an der Baustelle am Steinbacher Dorfteich ist abgerutscht und wir nun mit neuem Fundament aufgebaut. © Matthias Schumann

Moritzburg OT Steinbach. Mitte April haben die Bauarbeiten an der Dorfstraße in Steinbach einen Dämpfer erhalten. Ein Teil der Stützwand am Dorfteich hat sich stark gesenkt. Ein deutlich sichtbarer Riss durchzieht das Gemäuer. Er trennt die Stützwand nun von dem alten Trafohaus, dessen Eigentümerin die Gemeinde Moritzburg ist. Was bereits vermutet wurde, hat sich nun bestätigt: Das Fundament unter der Mauer hatte nicht genügend Tragkraft.

"Bis Anfang nächster Woche wird der geschädigte Teil der Wand abgetragen und es beginnt der Neubau", teilt die Sprecherin des Landratsamtes Anja Schmiedgen-Pietsch am Freitag nach dem 1. Mai auf Anfrage mit. Das Fundament des Trafoturms wird in diesem Zuge mit gesichert. Die neue Stützwand ist Teil der Bauarbeiten, die seit vergangenem Herbst in Steinbach stattfinden. Die Dorfstraße wird derzeit in einem zweiten Bauabschnitt auf reichlich 80 Metern grundhaft ausgebaut. Die Ortsdurchfahrt ist deshalb voll gesperrt.

Planmäßig sollen die Arbeiten Ende 2024 beendet sein

Verzögerungen soll es durch den zusätzlichen Aufwand nur "geringfügig" geben, heißt es aus dem Landratsamt. Die Arbeiten an der Stützwand können parallel zum Bau der Kreisstraße ausgeführt werden. Planmäßig sollen die Arbeiten Ende September beendet werden.

Wie viel Mehrkosten die Absenkung mit sich bringt, ist bisher noch unklar, da die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Für den zweiten Bauabschnitt waren die Gesamtkosten bisher auf 1.277.000 Euro veranschlagt, ein Teil davon wird gefördert. "Der Anteil des Landkreises Meißen beträgt 1.173.000 Euro und der Anteil der Gemeinde Moritzburg 104.000 Euro", sagt Schmiedgen-Pietsch.

Der alte Trafoturm, der der Gemeinde gehört, wurde am Donnerstag im Rahmen einer Baubegehung besichtigt. "Er ist leer und es gibt noch kein Nutzungskonzept", so das Landratsamt. (SZ/lyk)