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Weinböhla: Neuer Geh- und Radweg an der S80

Das Lasuv hat die Einwohner über die nächsten Planungsschritte informiert. Eins ist nun sicher: Die Strecke wird wohl frühestens 2027 eröffnet.

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S80 zwischen Moritzburg-Auer und Weinböhla soll einen kombinierten Geh- und Radweg bekommen. Auf der Moritzburger Straße in Weinböhla ist lediglich ein Fahrradschutzstreifen, der durch einen Teil der Gemeinde führt.
S80 zwischen Moritzburg-Auer und Weinböhla soll einen kombinierten Geh- und Radweg bekommen. Auf der Moritzburger Straße in Weinböhla ist lediglich ein Fahrradschutzstreifen, der durch einen Teil der Gemeinde führt. © Norbert Millauer

Weinböhla. Die Planungen zum neuen Geh- und Radweg an der S80 zwischen Weinböhla und Moritzburg-Auer sind fortgeschritten. Über den aktuellen Stand informierte am Dienstag die Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen mbH, teilt die sächsische Straßenbauverwaltung (Lasuv) mit, die auch die Firma beauftragt hat. Momentan werden zu den Plänen die Träger öffentlicher Belange angehört, die vor Ende der Voruntersuchung erfolgt. Die nächsten Planungsschritte wurden sodann bei einer Veranstaltung im Weinböhlaer Velocium erläutert.

Vorgesehen ist, einen durchgängigen Geh- und Radweg zwischen Weinböhla und Auer anzulegen, dem Lasuv zufolge. Dieser werde fast zwei Kilometer lang und ist 2,50 Meter breit. Die Fertigstellung der Voruntersuchung inklusive der Auswertung der Anhörung der Träger öffentlicher Belange ist für das dritte Quartal 2023 vorgesehen. Der nächste Schritt sei dann, den Entwurf für den Bau zu planen, und zwar mit der vorzuziehenden Variante. Das dauert voraussichtlich bis zum zweiten Halbjahr 2025.

Im Anschluss daran folgt die Erstellung der Genehmigungsplanung. Um Baurecht auf der Strecke zu erlangen, muss wahrscheinlich ein Planfeststellungsverfahren bei der Landesdirektion Sachsen begonnen werden. Erst mit dem Baurecht und den verfügbaren Haushaltsmitteln könne die Leistung ausgeschrieben und vergeben werden.

Nach derzeitigem Stand benötigt ein Unternehmen, das den Zuschlag erhält, etwa eineinhalb Jahre. Wann der Bau beginnen werde, darauf möchte sich das Lasuv noch nicht festlegen. Das ist jedoch verständlich: Denn die Bauplanung befindet sich noch recht weit am Anfang. Das kann bedeuten, dass der Bau erst 2026 beginnen wird. (mas)