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Radebeul

Radebeuler als jüngstes Team bei der WM

Die Kanuten zeigten maximale Leistung. Nur das Material machte ihnen Probleme.

Für Kimberley Rappe und Maximilian Streck war es die erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. © Philipp Reichenbach

Radebeul. Die Weltmeisterschaft der Slalomkanuten fand dieses Jahr im polnischen Krakau statt. Als einziges sächsisches Boot qualifizierten sich Kimberley Rappe und Maximilian Streck, beide Jahrgang 2004, vom SSV Planeta Radebeul. Bei den erstmals bei einer WM ausgetragenen Wettkämpfen in der nicht-olympischen Kategorie „C2 mixed“ traten sie als jüngstes Team gegen Mannschaften aus Polen, Spanien, Italien, Frankreich an Kanada an. 

Bei ihrem WM- Debüt die erfahrenen tschechischen Favoriten zu schlagen, stand zwar nicht zur Debatte, aber ein guter Platz sollte es schon werden. In den Trainingsläufen zeichneten sich Zeiten im Mittelfeld ab. Im Wertungslauf zeigten die Radebeuler dann maximale Leistung – das Material hingegen leider nicht. Ein Befestigungsgurt im Boot riss. Ohne optimale Bootsbeherrschung mussten sie den Lauf ins Ziel fahren. Platz zwölf war trotzdem eingelungener Einstieg.

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Jetzt heißt es weiter hart trainieren. Zur nächsten Weltmeisterschaft soll die Platzierung einstellig werden und wenn „C2 mixed“ olympisch wird, haben die Radebeuler ein richtiges hohes Ziel. (SZ)

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