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In Strehla brennt Feldscheune nieder

Die Besitzerin hofft, dass sich Zeugen finden, um den Brandstiftern auf die Spur zu kommen.

Ein Radlader hilft den Strehlaer Feuerwehrleuten beim Löschen der Heuballen.
Ein Radlader hilft den Strehlaer Feuerwehrleuten beim Löschen der Heuballen. © Jörg Richter

Strehla. Die Brandserie im Altkreis Riesa-Großenhain geht weiter. Am Dienstagabend ist eine Feldscheune am Stadtrand von Strehla abgebrannt. Ein Mähdrescher-Fahrer hatte kurz nach 18 Uhr die Flammen entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Wenig später traf auch die Besitzerin der Feldscheune, Cornelia König, am Einsatzort ein. Wie sie bestätigte, seien 110 Heuballen verbrannt. "Es war gutes Pferdeheu von den Elbwiesen", sagt sie. Doch schwerer als das wiegt der Verlust der 20 Meter langen Feldscheune. Ihr Schwiegervater hatte sie kurz nach der Wende errichten lassen.

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Cornelia König geht von Brandstiftung aus. Die Feldscheune sei ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche gewesen, obwohl die Buchhalterin sie immer wieder darauf hingewiesen habe, wie gefährlich das Sitzen zwischen den Ballen ist. Zudem sei die Scheune im vergangenen Jahr Ziel von Vandalismus gewesen. Unbekannte hatten das Dach beschädigt.

Die Versicherung zahlte damals den Schaden. Ob sie es diesmal wieder tut oder Cornelia König auf den Kosten des Wiederaufbaus sitzenbleibt, ist ungewiss. "Deshalb wäre es gut, wenn sich Zeugen finden, die etwas gesehen haben", hofft sie.

Feuerwehren aus Strehla und Riesa waren bis in die Nacht im Einsatz. Die Straße zwischen Strehla und Sahlassan musste gesperrt werden, solange die Löscharbeiten andauerten.

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