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Riesa bereitet sich auf "nach Corona" vor

Sport und Kultur haben es derzeit nicht leicht. Doch hinter den Kulissen wird schon getüftelt.

So was ging 2018 noch: volle Sitzreihen im Riesaer Klosterhof bei der Sommerbühne. Nun wird für 2021 geplant.
So was ging 2018 noch: volle Sitzreihen im Riesaer Klosterhof bei der Sommerbühne. Nun wird für 2021 geplant. © Sebastian Schultz

Riesa. Was waren das für Zeiten! Dicht gedrängt sitzen die Zuschauer im Riesaer Klosterhof. Ganz ohne Abstand, Masken und schlechtes Gewissen lauschten sie dem Chor des Werner-Heisenberg-Gymnasiums, sahen den Cheerleadern zu oder ließen sich vom Rhythmus der Trommelgruppe der Förderschule Goethestraße begeistern. Das war 2018 so, 2019 so - und soll 2021 wieder so sein. "Nur das Jahr 2020 konnten wir abhaken", sagt Kurt Hähnichen vom Organisationsteam der Riesaer Sommerbühne.

Unter Corona-Bedingungen konnte quasi nichts stattfinden. Aber das soll baldmöglichst anders werden. Und so saßen die Macher am Mittwoch beisammen, um schon jetzt das Jahr 2021 zu planen. "Wir wollen das ausgefallene Programm von diesem Jahr nachholen", sagt Hähnichen. Man frage die Künstler an, ob sie auch im nächsten Jahr zu ihrem Angebot stehen. Und auch die Sponsoren werden jetzt wieder einen Besuch bekommen.

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Immerhin steht bereits die 15. Auflage der Sommerbühne an. Da soll es zum Abschluss einen besonderen Höhepunkt geben. "Auch wenn wir noch nicht wissen, was dann für Regeln gelten, müssen wir das Vorhaben schon jetzt planen", sagt der Riesaer. Schließlich sei die Sommerbühne auch ein wichtiges Zeichen für die Region und stehe für den Zusammenhalt in der Stadt. "Es fragen mich schon viele, was nächstes Jahr wird."

Hähnichen hofft, dass - wie gewohnt - die Trommelgruppe, der Chor vom Heisenberggymnasium, die Aerobicgruppe, die Akrobaten, die Elblandphilharmonie dabei sind. Und auch noch eine Band, die bislang nicht feststeht. "Wir wollen eine positive Botschaft rüberbringen für alle, die uns über die Jahre die Treue gehalten haben." (SZ/csf)

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