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Handwerker drängen auf Ausbau der A4 zwischen Dresden und Görlitz

Die Handwerkskammern Dresden und Niederschlesien erwarten, dass der Verkehr auf der A4 zunimmt, auch wegen des Ukraine-Krieges. Sie haben eine klare Forderung.

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Die Handwerkskammern Dresden und Niederschlesien gehen davon aus, dass der Verkehr auf der A4 zwischen Dresden und Görlitz - hier ein Blick auf die Autobahn bei Burkau - weiter zunehmen wird. Sie fordern deshalb den Ausbau.
Die Handwerkskammern Dresden und Niederschlesien gehen davon aus, dass der Verkehr auf der A4 zwischen Dresden und Görlitz - hier ein Blick auf die Autobahn bei Burkau - weiter zunehmen wird. Sie fordern deshalb den Ausbau. © Steffen Unger

Bautzen. Die Handwerkskammer Dresden und die Handwerkskammer Niederschlesien machen sich stark für den sechsspurigen Ausbau der A4 zwischen Dresden und Görlitz. Dazu haben sie gemeinsam an den Bundesminister für Digitales und Verkehr Dr. Volker Wissing (FDP) sowie an das Ministerium für Infrastruktur in Warschau geschrieben.

„Die Autobahn 4 muss ausgebaut werden – an dieser Forderung hält nicht nur das ostsächsische Handwerk nachdrücklich fest, sondern auch das Handwerk in Niederschlesien", sagt Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. Die A4 stelle nicht nur eine Hauptverkehrsader für die Lausitz und für Niederschlesien dar, sondern sei eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Ost- und Westeuropa.

Auch wenn ein Ende des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine noch nicht absehbar sei, sei bereits heute klar, dass es mittel- bis langfristig die Unterstützung der europäischen Wirtschaft für den Wiederaufbau brauche. Aus diesem Grund und wegen der wirtschaftlichen Veränderungen innerhalb Europas sei künftig eine weitere Zunahme des Verkehrs auf der A4 zu erwarten. (SZ)