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Ermittlungen gegen sächsische Polizeischüler eingestellt

Zwei Polizeischüler hatten bei einem Ausflug in Thüringen eine Frau beleidigt. Nun muss das Innenministerium über mögliche Folgen entscheiden.

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Zwei Polizeischüler sollen eine Frau nachts auf der Straße beleidigt haben. Foto: Sebastian Schultz
Zwei Polizeischüler sollen eine Frau nachts auf der Straße beleidigt haben. Foto: Sebastian Schultz © Symbolfoto: Sebastian Schultz

Dresden. Ein Zwischenfall während der Dienstreise sächsischer Polizeischüler in Thüringen bleibt ohne strafrechtliche Folgen. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen hat die Ermittlungen wegen Beleidigung eingestellt, teilte die Behörde auf Anfrage mit. Einem der beteiligten Nachwuchs-Beamten droht laut Innenministerium in Dresden möglicherweise noch ein Disziplinarverfahren.

Zwei Polizeischüler im Alter von 23 und 28 Jahren sollen in angetrunkenem Zustand nach einer Fortbildungsveranstaltung eine Frau auf der Straße angesprochen und beleidigt haben. Obwohl sie nicht im Dienst waren, sollen sie ihr den Dienstausweis vorgehalten und von der Polin die Herausgabe ihrer ID-Karte verlangt haben. Anschließend erteilten sie ihr in beleidigender Weise einen „Platzverweis“.

Nach dem Vorfall im April informierte die Frau die Polizei. Da sie keinen Strafantrag gestellt habe, seien die Ermittlungen eingestellt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mühlhausen.

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