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Grenzgänger im Dämmerlicht: Die Jagd auf Schmuggler und Schleuser

Eine gemeinsame Gruppe aus Bundespolizei und Zoll ermittelt seit Jahren in Sachsen entlang der Grenze. Es geht um Schmuggler und neuerdings immer häufiger um Schleuser.

Von Franziska Klemenz
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Diesen Audi eines Zigarettenschmugglers konnte der Zoll auf einem Parkplatz beim Kraftwerk Boxberg kassieren. Seine Reifen waren durchlöchert, weil die Polizei ein Nagelbrett ausgelegt hatte. Der Fahrer floh in den Wald.
Diesen Audi eines Zigarettenschmugglers konnte der Zoll auf einem Parkplatz beim Kraftwerk Boxberg kassieren. Seine Reifen waren durchlöchert, weil die Polizei ein Nagelbrett ausgelegt hatte. Der Fahrer floh in den Wald. © SZ

Die Scheiben des blauen Audi A6 Avant sind abgedunkelt, die Karosserie hängt herunter, als wäre das Auto ein Hängebauchschwein – ein Schwangeres, das bald entbinden will. „Das Fahrzeug passte aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes in das derzeitige Fahndungsbild mit Blick auf die Migrationslage im ostsächsischen Fahndungsraum“, sagt Michael Engler von der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf. Heißt: Der Wagen wirkte äußerst verdächtig auf die Polizei. „Es gibt eigentlich nur zwei Optionen“, sagt Engler: geschmuggelte Ware oder geschleuste Menschen.

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