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"Idealerweise" Kohleausstieg im Jahr 2030 noch nicht vom Tisch

Zwischen dem Bund und den ostdeutschen Kohleländern bahnen sich harte Verhandlungen über einen früheren Kohleausstieg an. Für einen beschleunigten Strukturwandel gibt es noch keinen Plan.

Von Nora Miethke
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Ob das Braunkohle-Kraftwerk in Boxberg schon 2030 vom Netz muss, bleibt fraglich. Noch ist ein Kohleausstieg 2030 nicht vom Tisch.
Ob das Braunkohle-Kraftwerk in Boxberg schon 2030 vom Netz muss, bleibt fraglich. Noch ist ein Kohleausstieg 2030 nicht vom Tisch. © euroluftbild.de/Dr. Gernot Krämer

Der Plan der neuen Bundesregierung, den Kohleausstieg "idealerweise" auf 2030 vorzuziehen, ist nicht vom Tisch, trotz der Folgen des Ukraine-Kriegs auf die Energiepreise. Derzeit laufe eine wissenschaftlich-technische Machbarkeitsstudie, ob ein Vorziehen möglich ist. "Wenn die ersten Ergebnisse vorliegen, sollten wir sofort auf politischer Ebene den Austausch suchen", betonte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Mittwoch nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Kohleländer Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Konkrete Ergebnisse gab es nicht.

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