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Nach jahrelanger Hilfe in Israel: Sächsische Handwerker trauern um getöteten Wegbegleiter

Seit Jahren helfen sächsische Handwerker ehrenamtlich im Süden Israels. Nun wurde ein befreundeter Regionalbürgermeister beim Angriff der Hamas getötet.

Von Henry Berndt
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Handwerker aus Sachsen lernten den nun getöteten Lokalpolitiker Ofir Liebstein (Mitte) als Botschafter des Friedens kennen.
Handwerker aus Sachsen lernten den nun getöteten Lokalpolitiker Ofir Liebstein (Mitte) als Botschafter des Friedens kennen. © Sächsische Israelfreunde

Sie nehmen Urlaub und bezahlen ihre Flüge selbst, um Wohnungen von Holocaust-überlebenden zu renovieren und Suppenküchen instand zu setzen. Seit 2004 reisen jedes Jahr mehrere Gruppen mit insgesamt Hunderten Handwerkern für mehrwöchige Arbeitseinsätze nach Israel, organisiert über den Verein Sächsische Israelfreunde. „Sie bringen dem Volk Gottes Segen und nehmen durch ihre Arbeit selbst Segen wieder mit nach Hause“, sagt Wilfried Gotter, Geschäftsführer des Vereins.

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