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Antisemitismus-Meldestelle soll im Herbst starten

Die Einrichtung dokumentiert judenfeindliche Vorfälle in Sachsen. Zudem bietet sie Beratung für Betroffene an.

Von Thilo Alexe
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Auch in Sachsen wurden auf Protesten Coronamaßnahmen mit der Verfolgung von Juden im Nationalsozialismus gleichgesetzt.
Auch in Sachsen wurden auf Protesten Coronamaßnahmen mit der Verfolgung von Juden im Nationalsozialismus gleichgesetzt. © Boris Roessler/dpa

Die Meldestelle für antisemitische Vorfälle in Sachsen soll im Herbst ihre Arbeit aufnehmen. Das teilte das Kultusministerium auf Anfrage mit. Derzeit werde ein Träger per Ausschreibung gesucht. Die Einrichtung, die beim Ministerium angesiedelt sein wird, soll Fälle dokumentieren und Beratung für Betroffene anbieten. Auch Präventionsangebote sollen zu ihren Aufgaben zählen.

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