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Weniger Beschäftigte in Sachsens Landwirtschaft

In wenigen Jahren fielen gut 2.000 Stellen in Sachsens Agrarbetrieben weg. Dabei sind die Corona-Folgen noch gar nicht in der Statistik enthalten.

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In Sachsen arbeiten immer weniger Menschen in der Landwirtschaft
In Sachsen arbeiten immer weniger Menschen in der Landwirtschaft © Symbolfoto: André Schulze

Kamenz. In den landwirtschaftlichen Betrieben Sachsens waren zuletzt gut 2000 Menschen weniger tätig als noch vor wenigen Jahren. Die Zahl der Beschäftigten ging von 32.400 im Jahr 2016 auf 30.300 im Jahr 2020 zurück, wie das Statistische Landesamt am Montag auf Basis der Landwirtschaftszählung 2020 in Kamenz mitteilte.

Demnach waren unter anderem 1.100 weniger Saisonarbeiter beschäftigt. Da der Stichtag der Zählung der 1. März 2020 war, sind den Statistikern zufolge die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Landwirtschaft nicht in den Ergebnissen enthalten.

Der Anteil der vollbeschäftigten Arbeitskräfte lag im Jahr 2020 mit 48 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2016 mit 51 Prozent. Sowohl 2020 als auch 2016 war etwa jede dritte Arbeitskraft (35 Prozent) eine Frau.

Im Bundesdurchschnitt lag der Vollbeschäftigtenanteil im vergangenen Jahr bei 29 Prozent und der Anteil der Frauen bei 36 Prozent. Die Betriebsführung war dabei meist Männersache: 83 Prozent der sächsischen Landwirtschaftsbetriebe wurden von einem Mann geleitet und in 17 Prozent der Betriebe gab es eine Chefin. (dpa)