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Deutlich weniger Waldbrände in Sachsen

Im vergangenen Jahr brannten in Sachsen riesige Waldflächen. In diesem Sommer ging die Zahl der Brände deutlich zurück - betroffen war vor allem ein Gebiet, das schon 2022 die Einsatzkräfte massiv gefordert hatte.

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Auch in diesem Jahr musste die Feuerwehr zur      Brandbekämpfung in der Gohrischheide ausrücken.
Auch in diesem Jahr musste die Feuerwehr zur Brandbekämpfung in der Gohrischheide ausrücken. © Sebastian Schultz

Dresden. In den Sommermonaten Juni bis August haben in Sachsen 120 Hektar Wald gebrannt - und damit deutlich weniger als 2022. Insgesamt gab es in den drei Monaten 68 Brände, wie der Staatsbetrieb Sachsenforst auf Anfrage mitteilte. Die Zahl könne durch Nachmeldungen allerdings noch steigen.

Von den 120 Hektar brannten alleine 113 im Juni beim Feuer in der Gohrischheide an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze. Im gesamten Jahr 2023 gab es laut Sachsenforst bislang 92 Waldbrände auf 121 Hektar.

Im vergangenen Jahr brannten bei 215 Bränden insgesamt 782 Hektar Wald, hieß es. Davon entfiel der Großteil der Fläche mit 550 Hektar wieder auf einen Brand in der Gohrischheide. Das Feuer im Juni 2022 war der größte Waldbrand in Sachsen seit 30 Jahren. Aber auch im Nationalpark Sächsische Schweiz (115 Hektar) und in der Gemeinde Arzberg (47 Hektar) gab es damals große Feuer. (dpa)