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Königstein: Randalierender Ukrainer leidet unter psychischen Störungen

Ein 45-Jähriger hat am Wochenende mehrere Fensterscheiben zerschlagen und Autoreifen zerstochen. Der Mann ist inzwischen in Behandlung.

Von Katarina Gust
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Königstein in der Sächsischen Schweiz: Ein 45-Jähriger, der unter psychischen Störungen leidet, hat hier randaliert.
Königstein in der Sächsischen Schweiz: Ein 45-Jähriger, der unter psychischen Störungen leidet, hat hier randaliert. © Steffen Unger

Die Meldung über einen Ukrainer, der am vergangenen Wochenende in Königstein massiv randaliert hat, hat in der Festungsstadt für viel Unmut und Gesprächsstoff gesorgt. Der 45-Jährige hatte laut Polizeiangaben mit Steinen mindestens vier Fensterscheiben eines Hauses an der Bielatalstraße eingeschlagen. Außerdem zerstach er zwei Reifen an einem BMW. Er verursachte einen Sachschaden von insgesamt rund 1.100 Euro, heißt es.

Wie die Polizei auf Nachfrage bestätigt, wurde der Ukrainer nach dem Vorfall zur fachmedizinischen Behandlung in eine Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie gebracht. Wie ein Polizeisprecher sagt, leidet der Mann an einer psychischen Erkrankung, die den Vorfall ausgelöst hat.

Laut Recherchen von Sächsische.de floh der Mann nach dem russischen Angriffskrieg aus der Ukraine nach Deutschland. Er sei schon in seinem Heimatland psychologisch betreut worden. Nach seiner Ankunft in Deutschland soll er auch hier die ärztliche Hilfe in Anspruch genommen haben. In Königstein war der Mann schon mehrfach auffällig. Er soll zudem selbst in dem Haus wohnen, an dem er die Scheiben eingeschlagen hat.