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Vorsicht, Geisterfahrer in Richtung Moskau!

Wenn sich Politiker partout nicht auf eine Route einigen können, wird es zwischen ihnen schnell eisig, warnt SZ-Redakteur Gunnar Saft in seiner satirischen Kolumne.

Von Gunnar Saft
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CDU-Regierungschef Kretschmer wird von einem Parteikollegen als "Geisterfahrer" gescholten, weil er zu oft in Richtung Moskau schiele. Der will auf seine Spritztouren gen Russland aber nicht verzichten. Jetzt herrscht akute Kollisionsgefahr! Foto: dpa
CDU-Regierungschef Kretschmer wird von einem Parteikollegen als "Geisterfahrer" gescholten, weil er zu oft in Richtung Moskau schiele. Der will auf seine Spritztouren gen Russland aber nicht verzichten. Jetzt herrscht akute Kollisionsgefahr! Foto: dpa © AP

Woran erkennt CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer eigentlich beste Parteifreunde? Genau, das sind jene Christdemokraten, die ihm in der Öffentlichkeit ständig heftig vors Schienbein treten. Den aktuellen Ehrentitel „Parteifreund der Woche“ erkämpfte sich nun der Chemnitzer CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz, der Kretschmer per Interview offiziell zum „Geisterfahrer“ abstempelte. Und das nur, weil Sachsens Regierungschef an politischen Kreuzungen immer in Richtung Kiew blinkt, um dann doch heimlich in Richtung Moskau abzubiegen. Ein Fahrstil, der Wanderwitz extrem nervt, weshalb er jetzt rigoros ein Fahrverbot für alle pro-russischen Verkehrssünder einfordert.

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