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Gesundheit

Schlaf dich gesund

Morgens gut ausgeschlafen und fit in den Tag starten, wer wünscht sich das nicht?

© StockSnap

Viele kennen jedoch das Gefühl, verspannt und wie gerädert zu erwachen. Die meisten nehmen an, sie hätten zu viel gearbeitet, zulange am Schreibtisch gesessen oder es läge am Alter. Häufig macht es sich auch erst im Laufe des Tages bemerkbar, wenn man schlecht geschlafen hat. Wer denkt dann daran, dass es an der Matratze liegen könnte? Dabei ist eine passende Matratze die Grundvoraussetzung für einen erholsamen Schlaf, bei dem all unsere Körperfunktionen regenerieren können.

Die "richtige" Matratze für sich zu finden, ist nicht einfach. Es gibt viele verschiedene Matratzentypen. So unterscheidet man nach Material und Aufbau zwischen Federkern-, Latex- und Schaumstoffmatratzen. Neben diesen gängigen Typen gibt es auch noch Naturmatratzen, Luftmatratzen, Wasserbetten, Futons oder Boxspringbetten. Pauschal lässt sich nicht sagen, welche davon besser oder schlechter ist. Ein anderes Kriterium ist die Matratzenhärte. Sie wird in den Härtestufen H1 bis H4 angegeben, wobei H1 für eine sehr weiche und H4 für eine sehr harte Matratze steht. Im Allgemeinen gilt eine härtere Matratze für größere und schwerere Menschen als geeignet und eine weichere Matratze eher für kleinere und leichtere Personen. Aber auch das trifft nicht immer zu.

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Die Wirkung von Matratzen auf die Gesundheit wird weitgehend unterschätzt. Matratzen sind in Kombination mit dem richtigen Lattenrost zentral für einen erholsamen Schlaf. Besonders wichtig ist, dass der Körper entspannen kann. Dies ist nur dann möglich, wenn die Wirbelsäule gut gelagert ist, sodass keine neuen Beschwerden während des Schlafens entstehen. Bei einer ungeeigneten Matratzenwahl können Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Verspannungen und Durchblutungsstörungen zur Folge haben. Hinzu kommt, dass für Rücken-, Seiten und Bauchschläfer jeweils ein anderer Matratzentyp mit verschiedenen Eigenschaften in Frage kommt. Diese Unterschiede gehen allerdings noch weiter. Allergiker zum Beispiel, sollten bei der Auswahl ihrer perfekten Matratze vor allem darauf achten, dass diese über einen guten Feuchtigkeitstransport und eine hervorragende Ventilation verfügt. Unhygienische Zustände, wie unter anderem auch Hausstaubmilben und Pilzbefall können die Folge sein. Mittelklassenmatratzen vereinen alle diese negativen Folgen in sich, da sie nicht auf die Besonderheiten und Bedürfnisse eines jeden einzelnen angepasst sind und es auch nie sein können.

Selbstverständlich sind Körpergröße und -gewicht, bevorzugte Schlafposition und bereits eventuell vorhandene Rückenprobleme wichtige Kriterien für die Wahl der Schlafunterlage, aber Matratzen sollten so individuell sein, wie der Mensch, der darauf schläft.

Robert Zeiß ist Schlafexperte und Geschäftsführer des PURITAS Gesundheits- & Wohlfühlhauses in Wustermark bei Berlin und er glaubt nicht an die Allround-Matratze für jeden. „Eine Matratze sollte individuell angepasst werden, damit sie dem Körper überall die erforderliche Unterstützung geben kann. Nicht nur Gewicht und Körpergröße spielen eine Rolle, sondern vor allem auch die Gewichtsverteilung. Es gibt verschiedene Liegezonen und der Schultergürtel sinkt anders ein, als Bauch oder Becken.“ So stellt jede Matratze aus seiner Manufaktur ein Einzelstück dar und wird nach den persönlichen Bedürfnissen der Kunden von Hand angefertigt. 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur T. Hecker.