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Leben und Stil

So lässt sich verbrannter Rasen retten

Eine SOS-Kur soll helfen, dass sich das Grün regenerieren und auch Unkräuter im Wachstum wieder überholen kann.

Gelber Rasen ist bei Hitze keine Seltenheit. Die Sächsische Gartenakademie gibt Tipps, wie er wieder grün werden kann.
Gelber Rasen ist bei Hitze keine Seltenheit. Die Sächsische Gartenakademie gibt Tipps, wie er wieder grün werden kann. © Archiv/Marion Doering
Dresden. Es gibt Rettung für gelb gewordenen Rasen, der unter der Sommerhitze gelitten hat. Dafür wird eine Niederschlagsperiode abgewartet, dann wird gemäht und gedüngt. Zu dieser SOS-Kur rät die Sächsische Gartenakademie. Die Rasendecke sei
so in der Lage, sich zu regenerieren und kann auch Unkräuter im Wachstum wieder überholen.

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Gibt es inmitten der gelben oder braunen Rasenflächen grüne Inseln, handelt es sich dabei meist nicht um Rasen, sondern um Wildkräuter. Sie sind viel resistenter. Die Gartenexperten raten, vor der Kur Kriechendes Fingerkraut, Gundermann, Hahnenfuß und Klee auszustechen und zu entfernen. Sie gelten als ausdauernde Unkräuter.

Besteht die Rasenfläche aus Gräsersorten für einen perfekten Zierrasen oder einen hochwertigen Sportrasen ist die Kur radikaler: Der Rasen sollte dann kurz geschnitten und eventuell sogar vertikutiert werden. Dann muss das Stück neu eingesät werden. Dünger und das regelmäßige Wässern lässt die Gräser bald sprießen.

Bei beiden Methoden ist wichtig, im Spätsommer oder gar erst im frühen Herbst nur noch kaliumbetonten und stickstoffreduzierten Dünger zu nutzen. Er kann den Rasen durch den Winter bringen. (dpa)