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Neuzugang Borrello: „Dynamo ist schon ein geiler Verein“

Der sechste Neuzugang steht fest: Brandon Borrello. Beim Testspiel schaute der Australier noch zu, gab danach aber sein erstes Interview als Dynamo-Profi.

Neuzugang Brandon Borrello ist begeistert von der Dresden, Dynamo und den Fans.
Neuzugang Brandon Borrello ist begeistert von der Dresden, Dynamo und den Fans. © Lutz Hentschel

Heilbad Heiligenstadt. Plötzlich geht alles ganz schnell. Gerüchte um die Verpflichtung von Brandon Borrello gab es am Freitag, Samstagvormittag meldeten mehrere Medien bereits Vollzug, und am Samstagmittag bestätigte dann auch der Verein die Verpflichtung des insgesamt sechsten Neuzugangs.

Mit Borrello wechselt ein australischer Nationalspieler vom SC Freiburg nach Dresden. Ist er also der erwartete Top-Transfer? Trainer Alexander Schmidt ist überzeugt vom 25-jährigen Offensivspieler: „Wir sind der Meinung, dass er zu passt. Er hat ein gutes Tempo, er ist sehr laufstark und hat einen guten Charakter. Er ist ein Arbeitertyp.“

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Im Testspiel gegen Braunschweig wurde er noch nicht eingesetzt, er absolvierte ein individuelles Training. Nach dem Spiel stand Borrello dann zum ersten Interview als Dynamo-Profi bereit.

Brandon Borello, warum haben Sie gegen Braunschweig nicht gespielt?

Wir haben zusammen entschieden, dass ich heute noch nicht spiele. Ich finde das auch gut, obwohl ich gern gespielt hätte.

Sie hätten spielen können?

Wir müssen schauen, wann ich richtig fit bin. Aber ich fühle mich gut und ich werde langsam zur Mannschaft stoßen.

Wie ist es zu Ihrer Verpflichtung gekommen?

Das ging auf jeden Fall alles sehr schnell. Aber den ersten Kontakt hatte ich schon, als ich von Kaiserlautern nach Freiburg gewechselt bin. Jetzt war es eine Riesenmöglichkeit nach Dresden zu kommen. Und es freut mich auf jeden Fall hier zu sein.

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Haben Sie vor Ihrem Wechsel auch mit Luca Herrmann telefoniert, der ebenfalls aus Freiburg gekommen war?

Nein, das ging alles sehr schnell. Aber ich kenne viele Spieler schon, Paul Will aus Kaiserslautern, Christoph Daferner und Luca Herrmann aus Freiburg und natürlich Anton Mitryushkin aus Düsseldorf, wo ich zuletzt gespielt habe.

Sie machen einen sehr positiven Eindruck. Denken Sie auch so positiv?

Jeder Mensch hat auch mal einen negativen Tag. Das ist auch bei mir so. Aber meistens bin ich positiv. Warum sollte es anders sein?

Auf welcher Position spielen Sie am liebsten?

In den letzten Jahren habe ich vorne überall gespielt. Am wohlsten fühle ich mich aber auf den Außenbahnen links oder rechts. Letztendlich bin ich offen für alles. Ich möchte der Mannschaft etwas mitbringen, was sie noch nicht hat. Ich muss aber erstmal meine Leistung zeigen und mir Respekt verdienen.

Mit Ransford-Yeboah Königsdörffer absolvierte Brandon Borrello am Samstag eine lockere individuelle Trainingseinheit. Anschließend liefen beide gemeinsam aus.
Mit Ransford-Yeboah Königsdörffer absolvierte Brandon Borrello am Samstag eine lockere individuelle Trainingseinheit. Anschließend liefen beide gemeinsam aus. © Lutz Hentschel

Was wissen Sie bereits über Dynamo Dresden?

Ich war zwei Tage in Dresden, ehe ich jetzt ins Trainingslager gefahren bin. Mit meiner Freundin bin ich etwas durch die Stadt gelaufen und wir waren beide fasziniert. Ich habe mir auch das Trainingszentrum angeschaut - und mehr Professionalität geht nicht. Ich freue mich total. Zukünftig die Dresdner Fans auf seiner Seite zu haben, ist natürlich besser, als wenn sie gegen dich sind. Dynamo ist schon ein geiler Verein.

Joshua Kennedy war bislang der letzte Australier bei Dynamo. Wie gut kennen Sie ihn?

Ich kenne ihn leider nicht sehr gut. Aber ich weiß, dass er hier sehr erfolgreich war. Er könnte ein gutes Vorbild für mich sein. Ich hoffe, dass ich auch so gut spiele wie er.

Wie oft sind Sie noch in Ihrer Heimat Australien?

Durch Corona habe ich meine Eltern fast zwei Jahre nicht gesehen. Aber Facetime macht heutzutage alles möglich.

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Sie spielen in der australischen Nationalmannschaft. Ihre Ziele im nächsten Jahr sind also Klassenerhalt mit Dynamo und die Qualifikation zur Weltmeisterschaft?

(lacht) Ja, das kann man so sagen. Das sind meine beiden Ziele für das nächste Jahr.

Das Gespräch notierte Timotheus Eimert.

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