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Sachsen ignoriert die neue Zuschauer-Obergrenze

Die Länder einigen sich auf die 20-Prozent-Auslastung von Stadien und Sporthallen, doch der Freistaat geht weiter eigene Wege. Davon profitiert nicht nur Dynamo.

Von Daniel Klein
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Die Anzeigetafel am Montag beim Pokalspiel gegen Hamburg. So viele Zuschauer sollen es auch künftig bei Dynamo-Heimspielen sein - mindestens.
Die Anzeigetafel am Montag beim Pokalspiel gegen Hamburg. So viele Zuschauer sollen es auch künftig bei Dynamo-Heimspielen sein - mindestens. © dpa/Robert Michael

Dresden. Es wäre eine Schritt zurück gewesen - zumindest in Sachsen. Am Dienstag hatten sich die Bundesländer bei der flächendeckenden Fan-Rückkehr in die Stadien und Hallen auf eine sechswöchige Testphase mit einer Auslastung von maximal 20 Prozent der jeweiligen Kapazitäten geeinigt. In einigen Bundesländern wie Bayern, wo bisher ein generelles Zuschauerverbot galt, wird die Regelung von den Vereinen überwiegend begrüßt. Das Bundesliga-Eröffnungsspiel in München am Freitagabend wird trotzdem ohne Zuschauer ausgetragen. In Sachsen stieß die Einigung auf Verwunderung, war man hier doch schon viel weiter.

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