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Shorttrack-Weltcup in Dresden fällt aus

Der deutsche Verband begründet die Absage mit Corona, dem Zuschauerverbot und den Auflagen des Bundes. Der Weltverband zeigt Verständnis.

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Die Dresdnerin Bianca Walter muss 2021 auf den Shorttrack-Weltcup in ihrer Heimatstadt verzichten.
Die Dresdnerin Bianca Walter muss 2021 auf den Shorttrack-Weltcup in ihrer Heimatstadt verzichten. ©  dpa/Sebastian Kahnert/Montage: SZ

Berlin. Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft hat die geplanten Shorttrack-Weltcups vom 19. bis zum 21. Februar in Bietigheim und am darauffolgenden Wochenende in Dresden abgesagt. Die Internationale Eislaufunion ISU sei darüber informiert worden, gab die DESG am Freitag bekannt.

"Die Austragung von Weltcups ist in diesen Tagen und Wochen angesichts der Corona-Pandemie nicht machbar. Wirtschaftlich sind diese Ereignisse in der derzeitige Lage für uns nicht finanzierbar", begründete Nadine Seidenglanz, die Generalbevollmächtigte für den sportfachlichen Bereich, die Entscheidung des Verbandes. "Fehlende Einnahmen von Sponsoren, die für die Durchführung sportlicher Wettkämpfe zwingend notwendig sind, Zuschauerverbot für die Ereignisse und die jetzigen Auflagen der Bundesregierung haben uns nach tiefgreifenden Analysen zu diesem schweren Schritt bewogen."

"Wir verstehen die Entscheidung des Verbandes und der Organisatoren", teilte die ISU mit. Die DESG versucht jetzt, die Weltcups zu einem anderen Zeitpunkt auszutragen. (dpa)