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Talsperre Quitzdorf wird trocken gelegt

Im Sommer wird das Wasser für eine Sanierung komplett abgelassen. Das hat auch Folgen für die Fischerei.

Der Stausee Quitzdorf im Winter. Im Sommer wird er einen Anblick komplett ohne Wasser bieten. © André Schulze (Archivbild)

Die Talsperre Quitzdorf wird im Sommer komplett entleert. Das gab die sächsische Landestalsperrenverwaltung (LTV) bekannt. Der Grund sind Sanierungsarbeiten, die auch die Wasserseite betreffen. Seit fast 50 Jahren ist die Talsperre ununterbrochen im Einsatz. 2018 wurde der Bauzustand analysiert. Dabei seien erhebliche Schäden auf der Wasserseite des Entnahmebauwerks festgestellt worden. 

Das Wasser soll - je nach Witterungslage - zwischen Mai und August 2019 abgelassen werden. Dann schließt sich eine Bauzeit von mindestens drei Monaten an. Im November könnten die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann wird die Talsperre wieder angestaut.

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Bevor das Wasser abgelassen wird, muss das Gewässer vollständig abgefischt werden. Fischzonzeiten werden dafür außer Kraft gesetzt. Die Sonderregelungen zum Angeln an der Talsperre würden rechtzeitig in der Verbandszeitschrift „Fischer & Angler in Sachsen“ bekanntgegeben, informiert die Landesbehörde. Das Fangverbot in den Naturschutzgebieten und den mit Bojen gekennzeichneten Bereichen vor den technischen Anlagen der Talsperre bleibe aber bestehen.

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LTV-Projektleiter Armin Weiß (gelbe Jacke) und Architekt Gerrit Salveter stehen im Oktober 2018 auf der alten Reichendorfer Straße. Bei normalem Wasserstand liegt sie gut einen Meter unter der Wasseroberfläche des Stausees Quitzdorf. © André Schulze

Das Wasser des Schwarzen Schöps werde in der Bauzeit direkt über den Grundablass der Talsperre in die Satzfischanlage im Unterlauf geleitet, kündigt die LTV an.

Zu der Maßnahme findet eine öffentliche Informationsveranstaltung am 10. April 2019 um 18 Uhr im Landhotel „Zum Heideberg“ in Kollm statt. Zusätzlich soll ab Anfang März eine Internetseite über das Vorhaben aktuell informieren.

www.wasserwirtschaft.sachsen.de

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