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Ältere sollten Arbeit im Garten wie Sport angehen

Also: Erst Verblühtes abschneiden oder Blätter zusammenkehren, dann das anstrengende Jäten oder Umgraben angehen.

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© DSH/dpa/tmn (Symbolfoto)

Hamburg. Gartenarbeit lässt sich ähnlich wie Hobbysport angehen. Man sollte den Körper über den Winter nicht schlapp werden lassen, rät die Aktion Das sichere Haus. Und wer länger nicht trainiert hat, sollte natürlich wieder langsam damit anfangen - also die Tätigkeiten im Garten im Frühjahr langsam steigern. Es muss nicht alles an einem Tag erledigt werden.

Auch je Einheit "Gartensport" sollte man die Anstrengung langsam steigern: Also etwa erst mal Verblühtes abschneiden oder Blätter zusammenkehren, dann das anstrengendere Jäten oder Umgraben angehen. Zwischendurch sind Lockerungsübungen sinnvoll.

Statt über längere Zeit eine monotone Arbeit zu erledigen, besser die Tätigkeiten wie auch die Körperhaltung zwischendurch wechseln. Zum Beispiel beim Umgraben die Erde mal nach rechts, mal nach links werfen, rät die Aktion Das sichere Haus.

Wenn der Rücken schmerzt, ist eine Pause sinnvoll. Gut ist dann, die Beine hochzulegen, um den Rücken zu entlasten. Die Wärme in einem Bad, aus einer Infrarotlampe, einem angewärmten Körnerkissen oder einer Wärmflasche lockert die Muskeln.

Trotzdem sollte man nicht komplett in Schonhaltung gehen. Besser sei es, in Bewegung zu bleiben und auf leichte Tätigkeiten in aufrechter Körperhaltung zu setzen, rät die Aktion. Das wäre dann aber ein Spaziergang statt weiter Unkraut im Garten zu jäten. (dpa)