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Neue Kita-Leiterin in Weißkeißel

Nach 15 Jahren als Leiterin der „Feuerwehr Felicitas“ übergibt Kerstin Weiß ab 1. Januar 2021 den Staffelstab an Miriam Leyva.

Miriam Leyva übernimmt ab 1. Januar 2021 offiziell die Leitung der Kita „Feuerwehr Felicitas“ in Weißkeißel und tritt damit die Nachfolge von Kerstin Weiß an.
Miriam Leyva übernimmt ab 1. Januar 2021 offiziell die Leitung der Kita „Feuerwehr Felicitas“ in Weißkeißel und tritt damit die Nachfolge von Kerstin Weiß an. © Sabine Larbig

Weißkeißel. Es war ihr eigener Wunsch und, so Kerstin Weiß, ein von ihr vor drei Jahren gefasster Entschluss, die Kita-Leitung abzugeben. Sie habe entsprechend frühzeitig den Kontakt zur Gemeinde gesucht, Mitarbeitergespräche geführt, über die Nachfolgersuche informiert. Dass die mit Miriam Leyva im eigenen Haus geklärt werden konnte, habe sie besonders gefreut. „Miriam hat eigens ein Studium begonnen, steht kurz vorm Abschluss und ist seit längerer Zeit von mir in die Leitungsarbeit einbezogen, muss mittlerweile das meiste selbstständig machen – und sie macht es topp“, lobt Kerstin Weiß.

Während die einstige Leiterin, die „tolle und schwierige Zeiten, prima Kollegen und einen sehr engagierten Elternrat“ erlebte, ab 1. Januar 2021 in der Weißkeißeler Kita „Feuerwehr Felicitas“ weiter als Erzieherin arbeitet, ist Miriam Leyva dann offiziell Leiterin. Stellvertreterin wird Cindy Heller, da auch ihre Vorgängerin den Posten abgibt. „Ich bin sehr gut eingearbeitet und freue mich auf die Aufgabe“, so die 36-Jährige Leyva, die seit 2013 in der Kita Weißkeißel arbeitet. Noch bis März 2021 muss die Ehefrau und Mutter einer 16-jährigen Tochter neben Arbeit und Familie die Schulbank drücken. Dann aber hat sie ihr Frühpädagogik-Studium samt Bachelor-Abschluss geschafft und somit die Voraussetzung für ihre Führungsposition.

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Reibungsloser Übergang

Wegen Corona werden die beiden Leiterinnen irgendwann im kommenden Jahr gebührend verabschiedet und begrüßt. „Ich freue mich aber sehr, dass die Nachfolge reibungslos, ruhig, vernünftig klappte und noch dazu aus den eigenen Reihen“, erklärte Bürgermeister Andreas Lysk am Donnerstag in der Ratssitzung. Hier gaben die beiden Frauen dem Gemeinderat offiziell den anstehenden Leitungswechsel bekannt, stellten die Gründe und sich vor.

Durch die Corona-Pandemie ist es nicht gerade leicht, als Kita-Leiterin neu anzufangen. „Wir haben uns in diesem Jahr so oft abgestimmt wie noch nie in der Vergangenheit, um die Kita am Drehen zu halten“, bekannte der Bürgermeister. Und ab kommendem Montag arbeite man erneut „auf Kante“, da rund 50 Prozent der Kinder weiter in die Kita kommen, weil Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. „In unserem Fall ist das also schon mehr als eine Notbetreuung. Auch, weil einige Erzieherinnen krank sind. Aber nicht wegen Corona“, so Lysk weiter. Und er äußerte, dass die Kita Weißkeißel in der Region einen „sehr guten Ruf“ habe, was vorrangig der Verdienst der Erzieherinnen sei und der Leitung sei. „Ich ziehe vor allen meinen Hut!“

Jährlich fließen Gemeindegelder

Weil die Kita auch bei Bürgermeister und Gemeinderäten einen sehr hohen Stellenwert hat, wurde und wird stetig in die Einrichtung investiert. 2010 wurde die Kita brandschutztechnisch ertüchtigt, wurden Räume renoviert und neu gestaltet. Doch es gibt immer etwas zu tun in Sachen Bewirtschaftung und Unterhaltung. Daher sollen laut mittelfristigem Investitionsplan der Gemeinde bis vorerst 2025 jährlich Gemeindegelder in neues Inventar fließen und 2022 rund 20.000 Euro in die Anschaffung neuer Spielgeräte, da der Spielplatz schon 2006 eingeweiht wurde.

In der Kita „Feuerwehr Felicitas“ sind aktuell acht Mitarbeiterinnen, darunter vier ausgebildete Erzieherinnen und je eine Heilerziehungspflegerin/-pädagogin sowie eine technische Mitarbeiterin, tätig. Betreut werden in der Einrichtung bis zu 75 Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren.

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