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Weißwasser

Zum Wegwerfen zu schade

Der Klamotti Shop lädt zum Stöbern und Kaufen in die Fema Rietschen ein.

So wie hier bei einer früheren Babysachen und Kinderkleiderbörse in Niesky, heißt es in wenigen Tagen auch in der Fema Rietschen, suchen und fündig werden.
So wie hier bei einer früheren Babysachen und Kinderkleiderbörse in Niesky, heißt es in wenigen Tagen auch in der Fema Rietschen, suchen und fündig werden. © Rolf Ullmann

Die meisten Eltern stehen vor einer schweren Entscheidung, wenn sie im Frühjahr sowie im Herbst den Kleiderschrank ihres oder ihrer Sprösslinge in Augenschein nehmen. Denn schon wieder ist ihr Nachwuchs den bisherigen Stücken entwachsen. Was nun, wenn die Kleidung nicht mehr so recht passen will?

Zum Wegwerfen ist vieles davon einfach zu schade. Dann bleibt der Weg zu einem der Kleidercontainer oder man fasst einen Entschluss, wie es Daniela Stenzel vor sieben Jahren tat. Auch sie konnte sich nicht mit den Gedanken anfreunden Kleidungsstücke ihrer Kinder einfach zu entsorgen. So organisierte sie eine erste Babysachen- und Kinderkleiderbörse im Saal der Thera Med in Rietschen. Ermutigt durch den Erfolg beim Auftakt ließ sie daraus eine Tradition werden. Zweimal im Jahr, nämlich im Februar oder März und noch einmal im September oder Oktober verwandelte sie, gemeinsam mit ihrer Helferschar, den Saal der Fema in Rietschen zu einem Mekka für alle, die für ihre Kinder fündig werden wollen.

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Der Internationale Tag der Pflege findet jährlich am Geburtstag von Florence Nightingale statt.

Nach einer coronabedingten Unterbrechung im vergangenen Jahr, lädt der Klamotti-Shop nun am kommenden Sonnabend zunächst erst einmal werdende Eltern ein, sich zwischen 16 Uhr und 20 Uhr bei einem entspannten Einkauf im Sortiment an Babykleidung und der Erstausstattung umzuschauen. Ab Montag bis zum Freitag sind danach täglich in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr alle anderen Interessenten eingeladen nach dem gewünschten Artikel in der Baby- und Kinderbekleidung Ausschau zu halten. Komplettiert wird das Angebot durch Spielzeug sowie weitere Artikel, die Kinderherzen erfreuen.Registrierung erforderlichUm den Saal betreten zu können, ist zwar kein negativer Testbefund vorzuzulegen, doch das Tragen einer FFP2/OP-Maske und die Einhaltung des Mindestabstandes zu anderen Kunden sind Pflicht. Dazu gehört auch eine vorherige Reservierung eines gewünschten Termins. Dadurch wird gewährleistet, das die erlaubte Höchstzahl von 25 Besuchern, die sich gleichzeitig im Saal der Fema aufhalten dürfen, auch eingehalten wird. Die Freischaltung des Links zum Portal für die Anmeldung erfolgt im Verlauf des Sonntagsabends. „Ich bin sehr froh darüber, das die Gemeinde Rietschen den Saal mit seinen rund 500 Quadratmetern Fläche dem Klamotti-Shop zur Verfügung stellt. Mein Dank gilt dabei inbesondere Frau Wenzel, die als Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung, stets ein offenes Ohr für das Anliegen an den Tag legt.“ sagt Daniela Wenzel.

Allein könnte sie jedoch die Börse nicht stemmen. An ihrer Seite stehen inzwischen 25 ehrenamtliche Helfer, die sie freiwillig und unentgeldlich beim Aufbau sowie dem Abbau und natürlich während des Verkaufs unterstützen.Hauptsächlich sind es Frauen aus Görlitz, Niesky, Weißwasser und einigen anderen Orten, die Freizeit opfern, um in mehreren Schichten eingeteilt, den Interessenten zu helfen das Gewünschte zu finden. Aber auch zwei Herren der Schöpfung sowie einige Kinder und Jugendliche gehören inzwischen zur Helferschar. „Viele von ihnen halten schon seit Jahren zur Stange. Inzwischen schätzen sie die familiäre Atmosphäre, die unser Miteinander so angenehm gestaltet“, unterstreicht die Organisatorin der Börse.

Das ist umso notwendiger, da die Zahl der Kunden von Jahr zu Jahr kontinuierlich gewachsen ist. Gerade jetzt, da bei vielen die Kasse knapp und der Einkauf in den Fachgeschäften sich mitunter schwieriger gestaltet, ist Daniela Stenzel sehr froh darüber, das es gelang, alle Hürden zur Organisation einer solchen Börse zu nehmen. Zu guter Letzt sagt sie den beiden Mitstreiterinnen Ricarda und Manu ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung, die sie ihr während der mehrwöchigen Erkrankung gewährt haben.

Terminreservierung: Email: [email protected] (mit Angabe von Name und Telefonnummer)oder telefonisch unter Telefon 0151 22766443

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