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Wie ein Ostritzer spontan eine Familie aus der Ukraine holt

Fünf Autos, 2.500 Kilometer, 1,5 Stunden Schlaf - und am Ende kommt alles ganz anders. Ein Erlebnisbericht über eine abenteuerliche Reise, Zivilcourage und eine Erkenntnis.

Von Jana Ulbrich
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An den Grenzübergängen der Ukraine herrschen teils chaotische Zustände. Hier im polnischen Dorf Medyka hat André Blüthner zwei Frauen und ein Kind ins Auto geladen und nach Deutschland gebracht.
An den Grenzübergängen der Ukraine herrschen teils chaotische Zustände. Hier im polnischen Dorf Medyka hat André Blüthner zwei Frauen und ein Kind ins Auto geladen und nach Deutschland gebracht. © Pawel Sosnowski

Alles beginnt am vergangenen Wochenende mit der Frage eines Freundes aus Dresden: Dessen ukrainische Freunde, die schon länger in Deutschland leben, wollen an der ukrainischen Grenze Familienangehörige abholen. Es werden noch Fahrer gebraucht. "Kannst du mitkommen?", fragt der Freund. "Selbstverständlich", antwortet André Blüthner in dem Moment ganz spontan. Der Ostritzer kennt die Bilder von den chaotischen Zuständen in der Ukraine und an den Grenzübergängen. Er will gerne helfen - und das Abholen dieser Ukrainer, das ist ein ganz konkreter Plan.

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