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Wilsdruff: Hilfe für Kleinopitzer Brandopfer

Auf das Spendenkonto der Stadt Wilsdruff sind weit über 2.000 Euro eingegangen.

Von Maik Brückner
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Klaus Michalik, der Sohn von Günter Michalik, hat in den letzten Wochen viel zu tun gehabt, um die Reste der Scheune zu beseitigen. Diese Maschine hat den Brand überstanden.
Klaus Michalik, der Sohn von Günter Michalik, hat in den letzten Wochen viel zu tun gehabt, um die Reste der Scheune zu beseitigen. Diese Maschine hat den Brand überstanden. © Daniel Schäfer

Die Hilfsbereitschaft unter den Wilsdruffern ist groß. Nach dem Großbrand in Kleinopitz ging eine Vielzahl von Einzahlungen auf ein Konto der Stadt ein. "Die Anteilnahme und Spendenbereitschaft der Einwohner ist sehr groß", erklärte Bürgermeister Ralf Rother (CDU) in der jüngsten Ratssitzung.

Aktuell sind 2.643 Euro auf dem Konto eingegangen. Offen ist noch, wann die Familie das Geld bekommen soll. "Ein Übergabetermin wird noch abgestimmt", so Rother.

Das Feuer in Kleinopitz brach am 19. Oktober auf dem Grundstück der Familie Michalik aus. Innerhalb weniger Stunden brannten eine Scheune, eine Garage und ein Großteil des Inventars ab. Der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und die Nachbarhäuser zu verhindern. Die Rauchentwicklung war so stark, dass der Rauch auch in Dresden zu sehen war.

Es ist kein Einzelfall, dass die Stadt in derartigen Schadensfällen ein Konto einrichtet. Das geschehe jeweils nach Abstimmung mit den Betroffenen, so Rother. Das aktuelle Konto wurde bei der Volksbank Dresden-Bautzen eG eingerichtet. Die Ausstellung von Spendenbescheinigungen durch die Stadt ist nicht vorgesehen.

Spendenkonto: Volksbank Dresden-Bautzen eG, IBAN: DE30 8509 0000 2956 0810 01, BIC: GENODEF1DRS, Verwendungszweck: „Brand Kleinopitz“