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Wie die Energiewende in Sachsen jetzt weitergeht

Die Sächsische Energieagentur Saena zeigt bei der jährlichen Tagung Schlaglichter der Energiewende. Leag-Projekte an den bisherigen Kraftwerksstandorten gehören dazu - und die Kernfusion.

Von Georg Moeritz
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Der Braunkohle-Verstromer Leag will an seinen Kraftwerksstandorten auch künftig Energie erzeugen. Was sonst geplant ist, sagten Experten beim jährlichen Saena-Symposium in Dresden.
Der Braunkohle-Verstromer Leag will an seinen Kraftwerksstandorten auch künftig Energie erzeugen. Was sonst geplant ist, sagten Experten beim jährlichen Saena-Symposium in Dresden. © Leag-Grafik/Foto: Georg Moeritz

Dresden. Ist die Energiewende gescheitert, weil das billige russische Gas als erhoffte Brückentechnologie nicht mehr strömt? Beim jährlichen Fachsymposium der Sächsischen Energieagentur Saena in Dresden war von Braunkohle kaum noch die Rede, von Erdgas und Wasserstoff umso mehr. Staatssekretär Gerd Lippold (Grüne) aus dem sächsischen Energieministerium sagte am Mittwoch, die Energiewende sei nicht gescheitert, sondern "well and alive", also lebendig. Der Ausstieg aus der Kohle werde vom Markt getrieben, "schneller als wir gedacht haben". Experten stellten Beispiele für die Energiewende vor.

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