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Sachsen-Energie übernimmt Handwerksbetriebe aus Weinböhla und Dresden

Sachsen-Energie will verstärkt auf Solarenergie setzen. Dabei sollen eine Dachdeckerfirma aus Weinböhla und ein Dresdner Fotovoltaik-Unternehmen helfen.

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Der Energieversorger Sachsen-Energie hat zwei Handwerksbetriebe aus der Region übernommen, um Photovoltaik-Vorhaben schneller umzusetzen.
Der Energieversorger Sachsen-Energie hat zwei Handwerksbetriebe aus der Region übernommen, um Photovoltaik-Vorhaben schneller umzusetzen. © André Schulze

Dresden. Sachsen-Energie hat zwei Handwerksfirmen aus dem Großraum Dresden übernommen. Die Dachdeckerfirma Quittel aus Weinböhla und das Fotovoltaik-Installationsunternehmen Ampere Solar mit Sitz in Dresden werden als selbstständige Töchter Teile des Konzernverbundes, teilte Unternehmenssprecherin Nora Weinhold am Mittwoch mit. Sachsen-Energie übernahm bereits 2021 das Windkraft-Unternehmen von Frank Bündig in Waldheim.

Der Konzern will durch die Übernahme in Zukunft "schneller und direkter" Solaranlagen aufbauen. Mit Quittel und Ampere hole sich Sachsen-Energie das nötige Knowhow und ausgewiesene Fachleute in die Unternehmensgruppe.

Handwerksbetriebe sind in Sachsen tätig

Für die knapp 30 Mitarbeitenden ändere sich nichts, sagten die Geschäftsführer der Handwerksfirmen Peter Krotz und Wolfgang Horrion. Das umfangreiches Portfolio von Sachsen-Energie und dessen regionale Verwurzelung eröffne beiden Seiten neue Perspektiven, heißt es von den Geschäftsführern.

Die Dachdeckerfirma Quittel ist seit drei Generationen in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz Osterzgebirge tätig. Quittel arbeitet an klassischen Einfamilienhäusern, Büro- und Gewerbekomplexen, denkmalgeschützten Bauten und großen Kirchen. Der Fotovoltaik-Installateur Ampere Solar plant und realisiert seit 2008 Fotovoltaikanlagen aller Größenklassen und hat rund 1.000 Kunden im privaten und gewerblichen Bereich. (SZ/lyk)