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Ermittlungen zu Leichenfund beendet

Die Staatsanwaltschaft schließt die Akte zur einem Oberseifersdorfer, der wochenlang tot in seiner Wohnung lag. Der Ursache bleibt unklar. Etwas anderes nicht.

Symbolbild.
Symbolbild. © Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa

Die Staatsanwaltschaft in Görlitz hat das Verfahren wegen des Leichenfundes vom vergangenen Jahr in Oberseifersdorf eingestellt. Das teilte jetzt der Pressesprecher der Polizeidirektion in Görlitz, Kai Siebenäuger, auf Nachfrage der SZ, mit. Am 31. August 2020 war ein Mann tot im Bad liegend in seiner Wohnung in Oberseifersdorf gefunden worden.

Bei der Leiche war der Verwesungsprozess schon weit fortgeschritten, sodass zum Ermitteln der Todesursache eine Obduktion des Leichnams und ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet wurde. "Die Obduktion brachte keinerlei Anhaltspunkte, welche auf eine Fremdeinwirkung hindeuten", schildert der Polizeisprecher.

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Über den Zahnstatus eindeutig identifiziert

Aufgrund der langen Liegezeit der Leiche - deren Dauer auf etwa vier Wochen geschätzt wird - konnte keine eindeutige Todesursache festgestellt werden. Über den Zahnstatus wurde der Verstorbene letztendlich eindeutig identifiziert, so Kai Siebenäuger.

"Innerhalb des gesamten Todesermittlungsverfahrens haben sich auch im späteren Verlauf keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für das Vorliegen verfolgbarer Straftaten ergeben", berichtet er. Deshalb ist das Verfahren eingestellt worden.

"Im Ergebnis der geführten Ermittlungen ergeben sich bislang keine zureichend tatsächlichen Anhaltspunkte für das Vorliegen verfolgbarer Straftaten, welche Grundlage für weitere Ermittlungen gegen andere Personen wären", schildert Kai Siebenäuger.

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