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Kabelklau: Will die Bahn lieber Stillstand statt Hightech?

Die Zittauer Firma Vimtec verspricht eine schnelle, günstige und wirksame Lösung zur Sicherung der Neißebrücke in Hirschfelde - der Bahn reicht das nicht.

Von Markus van Appeldorn
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Die Neißebrücke in Hirschfelde ist derzeit von beiden Uferseiten abgezäunt.
Die Neißebrücke in Hirschfelde ist derzeit von beiden Uferseiten abgezäunt. © Markus van Appeldorn

Die Neißebrücke der Bahn in Hirschfelde ist ein Ort der Verzweiflung. Der Kabelklau dort nimmt kein Ende. Mittlerweile scheint es, als hätte die Bahn vor den Kriminellen kapituliert. Nach einem Anschlag im Juni folgten weitere. Züge werden voraussichtlich erst wieder im Juni 2023 über die Brücke rollen - dann wird sie mit einer kurzer Ausnahme ein Jahr lang gesperrt gewesen sein. In dieser Situation nun schlug die Zittauer Hightech-Firma Vimtec eine Lösung des Problems vor. Mit einem Kameramast könnte man die Brücke schnell, wirksam und kostengünstig sichern - und die Bahn arbeitet sogar schon seit Jahren mit dem Zittauer System. Nun äußert sich die Bahn, was sie vom Vimtec-Vorschlag für Hirschfelde hält.

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