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Bahnstrecke Zittau-Görlitz: Die Züge fahren wieder

Wegen der Baustelle an der Neißebrücke in Hirschfelde waren zwischen Zittau und Hagenwerder nur Ersatzbusse unterwegs - und die geplante Betriebsaufnahme startete mit einer Panne.

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Ab Montagfrüh fuhr er endlich wieder der Zug der Linie RB65 zwischen Zittau und Görlitz.
Ab Montagfrüh fuhr er endlich wieder der Zug der Linie RB65 zwischen Zittau und Görlitz. ©  Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Ein Blick auf den Bahnsteig in Zittau am Montagmorgen zeigt es - die Züge der Linie RB65 von Zittau über Görlitz nach Cottbus scheinen schmerzlich vermisst worden zu sein. Denn nach monatelangen Bauarbeiten wegen Kabelklaus an der Neißebrücke in Hirschfelde hat die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) den Verkehr auf der Linie wieder aufgenommen - wenn auch mit drei Tagen Verspätung. Und viele Fahrgäste strömten am Montagmorgen sofort wieder in die Züge.

Eigentlich hatte der Verkehr bereits am vergangenen Freitag wieder starten sollen. Doch dann gab's gleich wieder enttäuschte Gesichter bei Fahrgästen. Betreiber Odeg nämlich meldete, dass wegen akuten Fahrzeugmangels bis einschließlich 3. März alle Züge auf der Strecke zwischen Zittau und Hagenwerder ausfallen würden - noch mal drei Tage länger lästiger und unzuverlässiger Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Mancher Fahrgast mag sich am Montagmorgen gedacht haben: Mal schauen, wie lange die Züge wieder fahren. Denn nun darf man gespannt sein, ob die Deutsche Bahn als Infrastrukturbetreiber tatsächlich eine dauerhafte Lösung gegen Kabeldiebe in Hirschfelde gefunden hat. (SZ)