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Zittau

Zittaus neuer Linken-Chef ist der alte

Der Ortsverband hat Jens Hentschel-Thöricht einstimmig wiedergewählt, obwohl der Vorstand nach zwei Wahlperioden wechseln soll.

Jens Hentschel-Thöricht wird auch die kommenden zwei Jahre die Geschicke des Ortsverbandes leiten.
Jens Hentschel-Thöricht wird auch die kommenden zwei Jahre die Geschicke des Ortsverbandes leiten. © Fotostudio Bild21

Jens Hentschel-Thöricht übernimmt auch die kommenden zwei Jahre den Vorsitz des Zittauer Linken-Verbandes. Die 130 Mitglieder haben ihn einstimmig im Amt bestätigt. Laut Satzung sollte ein Wechsel in den Vorständen nach zwei Wahlperioden erfolgen. "Zu einer erneuten Kandidatur haben mich jedoch zahlreiche Gespräche mit Mitgliedern und Unterstützern unserer Partei, welche mich motivierten, im Engagement für unsere Partei voranzugehen und den Wahlkampf zu bestreiten", teilt er mit. Seine Stellvertreterin ist Renate Schneider. Komplettiert wird das Führungsgremium durch Bernd Hesse, Christa Junge und Gerhart Weickert.

In den kommenden Wochen werden der Anbau der Parkschule wie auch die Bundestagswahl die Hauptthemen der Linken in Zittau sein. "Dafür wird es etliche Angebote an die Bevölkerung zur Meinungsbildung geben", informiert der Vorsitzende.

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Die Bundespolizeidirektion Pirna sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt Unterstützung für die Leitungsposition eines Sachbereiches.

Schon jetzt sorgte das beschlossene Bundestagswahlprogramm der Linken für Diskussionen. Das steht nach eigenen Angaben für eine soziale Mindestsicherung, weniger Wochenarbeitszeit, einen bundesweiten Mietendeckel, größere Staats- und Verstaatlichungsprogramme – gegenfinanziert durch die Besteuerung von Millionenvermögen. Ein Programm, mit dem die Partei nach eigenem Verständnis vor allem versucht, Maßnahmen gegen die wachsende soziale Kluft im Land zu ergreifen.
Für Zustimmung zu diesen Punkten werben die Linken in der kommenden Bundestagswahl.

Auf der Mitgliederversammlung konnten auch 107 Euro für die Tornado-Hilfe in Tschechien gesammelt werden. Der Linken sei die Hilfe über nationale Grenzen hinweg wichtig, sie stehe für den internationalen Charakter der Partei, so Jens-Hentschel Thöricht. (SZ)

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