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Zittau

Altes Gymnasium wird wieder schön

Nach 23 Jahren steckt die Zittauer Wohnbaugesellschaft wieder viel Geld in ihren repräsentativen Sitz in der Innenstadt.

Das ehemalige Zittauer Gymnasium, der Sitz der Wohnbaugesellschaft, wird instand gesetzt.
Das ehemalige Zittauer Gymnasium, der Sitz der Wohnbaugesellschaft, wird instand gesetzt. © Matthias Weber/photoweber.de

Die Fassaden sind seit ein paar Tagen eingerüstet: Die Wohnbaugesellschaft Zittau setzt ihren Hauptsitz, das ehemalige Gymnasium, neben der Johanniskirche instand. Nach Angaben von Geschäftsführerin Uta-Sylke Standke rechnet das Unternehmen für die Arbeiten mit Kosten von rund 200.000 Euro. Dafür sollen unter anderem das Dach repariert und die Gesimse neu verblecht werden.

Die Fassade soll ausgebessert, gestrichen und von Graffiti befreit werden. Von den Sandsteinelementen werden Verunreinigungen durch Vandalismus entfernt. Auch das Portal am Rektorgässchen soll gereinigt werden, neue Fundamente bekommen und so stabilisiert werden. Am Nebengebäude sind zusätzliche Parkplätze und ein neuer Zugang für die WBG-Handwerker, deren Zahl um fünf auf sechs gestiegen ist, vorgesehen.

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Die Wohnbaugesellschaft war 1997 in das Gebäude gezogen, nach dem es 1996 und 1997 saniert worden war. Bereits 426 Jahre eher wurde der Komplex als Gymnasium errichtet und 1586 eingeweiht. Es "gehörte in der Folge zu einer der wichtigsten und höchst angesehenen Schulen Mitteleuropas", hat Marius Winzeler, ehemaliger Direktor der Städtischen Museen, herausgefunden.  Zwischenzeitlich wurde der Gebäudekomplex als Koch- und Gewerbeschule, als Bibliothek, als Gasschlosserei und Laternenwächterlokal genutzt. Nach dem Krieg waren darin laut Winzeler ein Heimkehrlager, ein Lehrlingsheim, eine Schülertagesstätte sowie ein Heim für schwer erziehbare Jungen untergebracht. 

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