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Bautzens vierte Bücherzelle steht in Niederkaina

In Niederkaina können nun in einer Telefonzelle Bücher ausgeliehen und abgegeben werden. Möglich macht es der Bürgerhaushalt der Stadt Bautzen.

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Oberbürgermeister Karsten Vogt, Ortsvorsteher Norbert Haupt, Ortschaftsrätin Undine Wowtscherk und Bürgermeister Robert Böhmer (v.l.) weihen die Bücherzelle in Niederkaina ein.
Oberbürgermeister Karsten Vogt, Ortsvorsteher Norbert Haupt, Ortschaftsrätin Undine Wowtscherk und Bürgermeister Robert Böhmer (v.l.) weihen die Bücherzelle in Niederkaina ein. © Stadt Bautzen

Bautzen. Im Bautzener Ortsteil Niederkaina wurde am 15. November 2023 eine neue Bücherzelle eingeweiht. Geld dafür kam aus dem städtischen Bürgerhaushalt. Aus dem Zentraldepot der Deutschen Telekom angeschafft, wurde eine ehemalige Telefonzelle nach Bautzen gebracht und schließlich für den neuen Zweck hergerichtet, informiert die Stadtverwaltung. Zusätzlich erhielt die Zelle ein Fundament, eine Innenausstattung und eine neue Beleuchtung.

Damit hat Bautzen die vierte Bücherzelle eingeweiht, die Interessierten ganztägig die Möglichkeit bietet, sich mit Lesestoff zu versorgen. Dort können Bücher ohne Anmeldung ausgeliehen, aber auch eigene abgegeben werden.

Oberbürgermeister Karsten Vogt (CDU) und Bürgermeister Robert Böhmer bedankten sich persönlich bei den Helfern vor Ort und weihten die kleine Bibliothek ein. „Durch den großen Einsatz engagierter Bürger in Niederkaina konnte dieses tolle Projekt umgesetzt werden. Im Rahmen des Bürgeraushalts wurden dafür rund 1.000 Euro zur Verfügung gestellt“, erklärt der OB. Dank gelte den Niederkainaern für die schöne Idee und den tatkräftigen Einsatz. Die ersten beiden Bücher steuerte Bürgermeister Robert Böhmer bei. Das Bücherregal soll sich mit der Zeit immer weiter füllen.

Für 2024 planen Stadtverwaltung und Stadtrat, den Bürgerhaushalt als freiwillige Leistung auf 20.000 Euro aufzustocken. Der Aufruf, sich zu bewerben und Ideen einzureichen, werde im Frühjahr 2024 veröffentlicht.

2023 stellte die Stadt Bautzen 10.000 Euro für beantragte Projekte zur Verfügung. Es wurden 16 Vorschläge eingereicht, davon neun aus der Stadt und sieben aus den Ortsteilen. Die Ideen bewegen sich von Kultur und Tourismus, über Grünflächengestaltung, Freizeit, Veranstaltungen und Feste bis hin zu Bildung, Soziales und Gesundheit. „Nicht alle Ideen können dabei umgesetzt werden“, heißt es weiter. „Die Stadtverwaltung ist jedoch stets um Lösungen bemüht.“