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Vereine gewinnen Preise beim Dorfwettbewerb

Beim Ausscheid „Starke Dorfgemeinschaft“ der Leader-Region Bautzener Oberland gibt es gleich drei erste Plätze - und viele weitere Auszeichnungen.

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Das Naturschutzzentrum Neukirch bekam für sein Projekt eines Gemeinschaftsgartens einen Preis beim Wettbewerb „Starke Dorfgemeinschaft“.
Das Naturschutzzentrum Neukirch bekam für sein Projekt eines Gemeinschaftsgartens einen Preis beim Wettbewerb „Starke Dorfgemeinschaft“. © Naturschutzzentrum Neukirch

Schirgiswalde-Kirschau. Drei Vereine aus dem Oberland teilen sich beim 2021 erstmals ausgelobten Wettbewerb „Starke Dorfgemeinschaft“ der Leader-Region Bautzener Oberland den ersten Platz. Bei der Preisverleihung am Freitag durften sie sich über Preisgelder im Wert von jeweils 5.000 Euro freuen.

Ausgezeichnet wurde zum einen die Interessengemeinschaft der Waldbühne Sohland/Schirgiswalde. „Trotz Corona haben die Macher ihren Spielbetrieb wann immer es ging, ermöglicht und so die Zukunft des Vereins gesichert“, sagte Susanne Porcu vom Regionalmanagement der Leader-Region.

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Auch die Bürgerinitiative Blickkontakt Wehrsdorf durfte sich über einen ersten Platz freuen. Diese hatte ihr Projekt eines Picknicks eingereicht, das die Ehrenamtlichen alle zwei Wochen für die Bewohner des örtlichen Asylheimes und die Einwohner des Sohlander Ortsteils veranstalten. Einen weiteren ersten Preis gab es außerdem für das Naturschutzzentrum in Neukirch. Der Verein hatte im vergangenen Jahr einen Gemeinschaftsgarten auf kommunalem Grund ins Leben gerufen, bei dem jeder Einwohner mitgärtnern kann.

Neuauflage des Wettbewerbs im nächsten Jahr geplant

Der Crostauer Verein Kälberstein bekam in Anerkennung seiner Idee, das Dorfleben in dem Ortsteil von Schirgiswalde-Kirschau wieder in Schwung zu bringen, einen Scheck über 2.000 Euro und belegte den zweiten Platz. Den dirtten Platz teilen sich das Honigdorf Medewitz, die Evangelische Oberschule Hochkirch, die Initiative Rittergut Putzkau, die Selbsthilfegruppe Trauercafé Sohland, der Oberlausitzer Biathlonverein Ringenhain sowie die Bürgerinitiative „Waldbahnhof“ Großpostwitz. Sie bekommen jeweils 500 Euro Preisgeld.

Außerdem erhielten neun Vereine Anerkennungspreise. Insgesamt wurden 19.000 Euro bei dem Wettbewerb ausgeschüttet, bei dem Ideen gefragt waren, die den Zusammenhalt und die Gemeinschaft in Dörfern und Städten stärken sollten. Im nächsten Jahr soll, so Susanne Porcu, der Wettbewerb eine Neuauflage bekommen. Dann sollen Projekte zu einem anderen Thema ins Rennen um Preise und Förderung gehen. (SZ/bsp)