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Sachsen

Im Podcast: Corona-Helfer für Sachsen

Jessica Roitzsch vom Corona Hilfswerk Dresden und SZ-Geschäftsführer Denni Klein erklären im CoronaCast, wie man unkompliziert und schnell Hilfe bekommt.

Zwei, die Corona-Hilfen organisieren: SZ-Geschäftsführer Denni Klein (links) und Corona-Hilfswerk-Admin Jessica Roitzsch.
Zwei, die Corona-Hilfen organisieren: SZ-Geschäftsführer Denni Klein (links) und Corona-Hilfswerk-Admin Jessica Roitzsch. © SZ/Privat

Die Corona-Pandemie legt viele Bereiche des Lebens lahm. Menschen können nicht mehr einkaufen gehen. Ältere schließen sich ein. Familien sehen sich nicht. Unternehmer kämpfen ums wirtschaftliche Überleben.

Doch so bedrohlich die Lage im Augenblick auch erscheint, Corona weckt in einigen Menschen Kräfte, die ausreichen, um sich selbst und vor allem anderen zu helfen. In dieser Folge des CoronaCast stellen wir zwei Beispiele vor, die zeigen, wie sich Menschen in Sachsen engagieren und was sie damit bewirken.

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Die TU Dresden gehört im Bereich zukunftsträchtiger Technologiezweige zu den Spitzenreitern in Europa. Das soll jetzt der Lausitz helfen.

Das erste Gespräch ist mit Jessica Roitzsch: Die im Hechtviertel lebende Dresdnerin ist eine Administratorin des Corona-Hilfswerks Dresden. Aus dieser engagierten Facebook-Community ist binnen kurzer Zeit eine im Internet etablierte Plattform zum Austausch von Hilfsangeboten entstanden.

Roitzsch ist normalerweise in Vollzeit als Gästebetreuerin in einem Hotel in Altenberg tätig. Doch weil das im Moment geschlossen hat, ist die 34-Jährige zu Hause. Die freie Zeit nutzt sie, um zu helfen. "Ich bin manchmal mehr als acht Stunden am Tag damit beschäftigt", sagt sie. Corona-Hilfe ist ein Fulltimejob, der anstrengt, aber sich lohnt. "Man kann etwas für den gesellschaftlichen Zusammenhalt tun", findet Roitzsch, der das Thema Zusammenhalt auch unabhängig von Corona wichtig ist. Denn sie ist auch in der pro-europäischen Bewegung "Volt" engagiert.

Das zweite Gespräch ist mit Denni Klein, Geschäftsführer der Sächsischen Zeitung. Der 39-Jährige hat schon viele Stationen in seinem Berufsleben durchlaufen. Er war Redakteur bei der SZ, Gründete später das Start-up "Die Mehrwertmacher" und ist jetzt Geschäftsführer der Zeitung. Im Talk mit Fabian Deicke erzählt er, wie wichtig jetzt das große Netzwerk ist, das sich die Sächsische Zeitung und er sich selbst aufgebaut haben. 

Welche Angebote die DDV Mediengruppe, in der auch Sächsische.de und dieser Podcast erscheinen, auf den Weg gebracht hat, erklärt Klein in dem Gespräch. So viel vorweg, es geht um diese drei Hilfsprogramme:

  • Das SZ-Hilfspaket: eine Einkaufshilfe für Ältere oder Personen der Risikogruppe
  • DDV Lokal hilft: eine Angebots-Plattform für lokale Unternehmer
  • Lichtblick: die Stiftung hilft unbürokratisch Kleinunternehmern mit Spenden

Die Talks mit Jessica Roitzsch und Denni Klein wurden per Videokonferenz aufgezeichnet. Alle beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt - entweder in ihren heimischen Wohnzimmern oder an ihrem Küchentisch.

Hier sind ergänzende Links zu Themen, auf die im Talk Bezug genommen wird:

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