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Dresden

Fast 200 SZ-Hilfspakete ausgeliefert

Das Angebot der DDV-Mediengruppe für Menschen, die in Corona-Zeiten nicht selbst einkaufen wollen oder dürfen, kommt an. So können Sie online bestellen.

Die Dresdnerin Rosemarie Haußner erhielt eines der ersten Hilfspakete der SZ.
Die Dresdnerin Rosemarie Haußner erhielt eines der ersten Hilfspakete der SZ. © Sven Ellger

Dresden. Erst seit 25. März gibt es das Hilfsprojekt für Dresdner SZ-Leser, die in der Corona-Krise zum Beispiel aufgrund ihres Alters besonders gefährdet sind, und inzwischen wurden bereits fast 200 Pakete ausgeliefert. Darin befinden sich neben Lebensmitteln und den wichtigsten Dingen des täglichen Bedarfs oft auch Medikamente. Sie werden bis nach Hause geliefert, damit die Besteller nicht selbst im Supermarkt einkaufen müssen, wo sie sich möglicherweise mit dem Coronavirus anstecken könnten.

Projektpartner für die Lebensmittel ist der Edeka-Markt Scheller an der Hamburger Straße in Dresden, die Medikamente kommen aus der City Apotheke Dresden. Ausgeliefert werden die Bestellungen der Leser durch Mitarbeiter von PostModern, einem Unternehmen der DDV-Mediengruppe, zu der auch die SZ gehört. 

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Die Warenliste mit rund 60 Produkten wird täglich in der SZ abgedruckt, über eine Hotline kann die Bestellung dann ganz einfach in Auftrag gegeben werden. Geliefert wird bisher in den Postleitzahlengebieten 010XX bis 013XX. 

Online bestellen - auch für andere

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Aber auch online unter www.ddv-lokal.de/szhilft können Leser ihren Einkauf bestellen, wenn sie zum Beispiel keine Printzeitung abonniert haben. Das geht übrigens auch für andere, sodass man so für entfernt lebende Familienangehörige einkaufen kann, ohne sich selbst der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen. Auch für Familien im Homeoffice, die ihre Kinder gerade zu Hause betreuen müssen, ist das Hilfspaket eine gute Alternative zum mühsamen Wocheneinkauf im Supermarkt. 

Was die Dresdner am meisten bestellen, ist übrigens nicht Toilettenpapier, auch wenn das ebenfalls im Angebot enthalten ist. Der Renner sind Milch, Gurken und Tomaten. Im Durchschnitt bestellen die Leser für gut 35 Euro Waren. (SZ)

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