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Dresden: Neue Bauprojekte genehmigt

Im Corona-Notbetrieb hat die Bauaufsicht mehr als 150 Neubau-Vorhaben geprüft. Wo nun gebaut werden darf.

Auch die Sanierung der 15. Grundschule wurde in der Corona-Krise genehmigt.
Auch die Sanierung der 15. Grundschule wurde in der Corona-Krise genehmigt. © Sven Ellger (Archiv)

Dresden. Obwohl sich die Stadtverwaltung über Wochen in einem Notbetrieb befand, hat die Bauaufsicht mehrere Neubau-Vorhaben bearbeitet. Zwischen dem 23. März und dem 30. April seien 152 Vorgänge bearbeitet worden, wobei schlussendlich die meisten eine Baugenehmigung erhielten, teilte das Rathaus am Dienstag mit.

"Entschieden wurden vor allem Vorhaben, bei denen neue Wohnungen entstehen. Darunter sind viele Einfamilienhäuser privater Bauherren, aber auch Mehrfamilienwohnhäuser", sagte die Leiterin des Bauaufsichtsamts, Ursula Beckmann. "Trotz erheblicher Einschränkungen durch den Notbetrieb, konnte durch organisatorische Maßnahmen erreicht werden, dass es nicht zu einem Einbruch oder Stau bei der Genehmigung von Bauvorhaben kam."

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Zu den Mehrfamilienhäusern zählen ein Neubau in der Dürerstraße mit 200 Wohnungen sowie in der Parkstraße der Umbau von drei Gebäuden eines ehemaligen Pflegeheims zu Wohngebäuden mit 98 Wohnungen. Genehmigt wurden auch zwei Hotelgebäude in der Leipziger Straße mit insgesamt 183 Zimmern sowie die Sanierung der 15. Grundschule, Görlitzer Straße 8 bis 10.

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Im Notbetrieb wurden pro Tag im Schnitt sechs Bauvorhaben genehmigt. Einbrüche gab es bei den Akteneinsichten aus dem Bauaktenarchiv, da diese aufgrund der Hygienevorschriften nicht durchgeführt werden konnten. Die Baulast-Auskünfte sind auf ein Drittel des vorherigen Umfangs abgesunken. Hier rechnet die Beckmann nun mit einem Überhang, der mit den vorhandenen Kapazitäten nicht ohne zusätzliche Wartezeiten aufgefangen werden kann. (SZ/sr)

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