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Dresdner Flotte beendet Corona-Pause

Am Freitag vor Pfingsten legt das erste Schiff ab. Dann gilt ein neuer Fahrplan und an Bord gibt es einige Änderungen. Diese Regeln gelten.

Das Salonschiff Gräfin Cosel geht am Freitag als erstes Ausflugsschiff nach der Corona-Pause auf Tour.
Das Salonschiff Gräfin Cosel geht am Freitag als erstes Ausflugsschiff nach der Corona-Pause auf Tour. © Archiv/Marco Klinger

Dresden. Am Freitag endet bei der Dampfschifffahrt die Corona-Zwangspause. Zwei Touren werden dann wieder angeboten. Die Schiffe legen täglich bis zu fünf Mal am Terrassenufer ab. Sie fahren bis zum Blauen Wunder und bis nach Pillnitz. Mit weniger Plätzen an Bord und strengen Hygieneregeln, die auch während der Fahrt gelten.

Am Freitag um 10.45 Uhr ist zum ersten Mal wieder der Hupton zu hören, mit dem die Kapitäne regelmäßig ihr Ablegemanöver am Terrassenufer ankündigen. Dann legt das erste Schiff ab. Es wird das Salonschiff Gräfin Cosel sein. Es fährt zum Blauen Wunder, dreht dort und kehrt dann zum Terrassenufer zurück. Das ist die "Stadtfahrt zu Wasser". An Wochenendtagen kommt auch die Schlösserfahrt bis Pillnitz dazu, zwei Mal pro Tag wird sie dann angeboten. Die übernimmt das Flaggschiff der Flotte, der Dampfer Dresden, der am Sonnabend um 10 Uhr zum ersten Mal wieder auf Tour geht.

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An Bord gelten neue Regeln. Die Zahl der Sitzplätze musste um etwa 50 Prozent reduziert werden. Das bedeutet, auf dem Salonschiff können rund 300 Menschen mitfahren, auf dem Dampfer Dresden maximal 250. Wer auf- oder absteigt, muss eine Mund-Nase-Maske tragen. Das gilt auch während der Fahrt, wenn man sich an Bord bewegt. Wer auf seinem Platz sitzt, darf die Maske abnehmen. So steht es in den Hygiene-Regeln der Flotte, mit denen einer Corona-Übertragung an Bord vorgebeugt werden soll.

Das Imbissangebot wird nicht ganz so umfangreich sein, wie es in der üblichen Speisekarte steht. Außerdem ist vorerst Selbstbedienung angesagt.

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Fast auf den Tag genau zwölf Wochen lang hat die Flotte pausiert, wenn am Freitag das erste Schiff wieder ablegt. Dabei müssen die Fahrgäste auch beachten, dass Tickets derzeit nur übers Internet zu haben sind. Der Ticketverkauf am Terrassenufer und das Geschäft der Flotte am Georg-Treu-Platz bleiben geschlossen.

Für Jahreskartenbesitzer haben die Verantwortlichen der Dampfschifffahrt inzwischen eine Lösung gefunden. Die durch die Fahrpause verlorengegangene Zeit wird an die Laufzeit der Jahreskarte angehängt. Und zwar so, dass dann auch wirklich Schiffe fahren und die Tickets tatsächlich genutzt werden können, erklärt Flottensprecher Robert Körner. Das heißt: Die Winter-Fahrpause wird ausgespart bei der Verlängerungszeit.

Den aktuellen Fahrplan hat die Flotte im Internet veröffentlicht. Voraussichtlich ab Beginn der Sommerferien, also ab dem 20. Juli, soll das Fahrtenangebot ausgeweitet werden.

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