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Corona: 16 neue Todesfälle im Kreis Görlitz

Zum Jahresanfang sind viele Menschen an und mit dem Virus gestorben. Seitdem aber gehen die täglichen Neuinfektionen zurück, die Inzidenz sinkt.

Symbolfoto
Symbolfoto © Sebastian Gollnow/dpa (Symbolbild)

Langsam gehen die täglichen Neuinfektionen im Landkreis Görlitz zurück, auch die 7-Tages-Inzidenz nähert sich immer mehr der 200er-Marke.

So wurden dem Gesundheitsamt in Görlitz binnen 24 Stunden von den Laboren 141 neue Infektionen gemeldet, darunter vier Kinder. Am Mittwoch vor einer Woche waren es noch 170 neue Fälle. Die Inzidenz fiel auf 228 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Vor einer Woche lag sie noch bei 349.

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Die Ministerpräsidenten der Länder und die Bundeskanzlerin streben, unterstützt von Virologen, eine 7-Tage-Inzidenz von höchstens 50 Fällen an. Bis zu dieser Grenze können die Gesundheitsämter der Kreise mit ihrem Stammpersonal die Infektionsketten zurückverfolgen. Im Landkreis Görlitz waren in der Spitze 720 Mitarbeiter damit beschäftigt, die Kontaktpersonen von Coronafällen nachzuverfolgen. Das Gesundheitsamt selbst hat nur knapp 70 Mitarbeiter. Vor allem die Bundeswehr unterstützt die Landkreisverwaltung bei dieser Aufgabe.

Die Zahl der Patienten in den Kliniken ist so niedrig wie seit Mitte November nicht mehr. Gegenwärtig werden 179 Menschen stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt, kurz vorm Jahreswechsel waren es noch 280. 23 benötigen eine intensivmedizinische Betreuung, 16 von ihnen müssen nach Angaben des Intensivregisters Divi beatmet werden. Die Zahl der ganz schweren Krankheitsverläufe bleibt damit hoch, das ist aber angesichts der Vielzahl von betagten Patienten nicht verwunderlich. Sie sind besonders von einem schweren Verlauf bedroht.

Das zeigt sich auch bei den Todesfällen, die als letzte in der Pandemie sinken werden. Weiterhin werden für den Jahreswechsel zahlreiche Corona-Tote nachgemeldet. Am Mittwoch waren es binnen eines Tages 16 neue Todesfälle für den Zeitraum vom 27. Dezember bis 5. Januar. Das Alter der Verstorbenen liegt zwischen 54 und 95 Jahren, sie stammen aus Weißwasser (5), Bad Muskau und Krauschwitz (je 3), Boxberg, Görlitz, Herrnhut, Oderwitz und Zittau (je einer). Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 686.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Landkreis Görlitz nachweislich 13.381 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 11.524 Personen sind zum heutigen Zeitpunkt genesen.

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