merken
Sachsen

Warum wir auch jetzt eine Paywall haben

Coronavirus und Bezahlinhalte im Internet. Schließt sich das aus? Nein. Hier erklären wir, warum Sächsische.de auch in der Krise etwas kostet.

Die Corona-Krise verändert die Welt. Wir sind nah dran und berichten mit 20 Lokalredaktionen aus Ostsachsen.
Die Corona-Krise verändert die Welt. Wir sind nah dran und berichten mit 20 Lokalredaktionen aus Ostsachsen. © Nikolai Schmidt

Sächsische.de, das Newsportal für Sachsen, ist im November 2018 gestartet. Viele Inhalte befinden sich seitdem hinter einer sogenannten Paywall. Das heißt, man muss Abonnent sein, um sie lesen zu können. Auch jetzt, in der Corona-Krise, bieten wir viele Inhalte nur Lesern an, die dafür bezahlen. Wir möchten gerne erklären, warum wir größtenteils dabei bleiben.

Die Mitarbeiter von Sächsische.de und Sächsischer Zeitung sind sich ihrer Verantwortung für eine schnelle, zuverlässige, seriöse Information ihrer Leser sehr bewusst - gerade in einer solchen Krisensituation.

Anzeige
Wie die Sparkasse jetzt beim Bauen hilft
Wie die Sparkasse jetzt beim Bauen hilft

Bauen, Umbauen, besser wohnen: Das neue Angebot Raumgewinn umfasst Beratung, Expertennetzwerk und Live-Showroom in einem.

Deshalb haben wir entschieden, den mit Abstand meistgenutzten Beitrag auf Sächsische.de, das umfangreiche Newsblog, kostenlos zur Verfügung zu stellen. Dort kann sich jeder über alle wichtigen Ereignisse rund um die Coronavirus-Krise in Sachsen, Deutschland und der Welt informieren. Um ältere Beiträge lesen zu können, ist lediglich eine Registrierung notwendig.

Viele andere, weiterführende Beiträge sind nicht kostenlos. Sicher sind Informationen zur Krise für alle wichtig, im weitesten Sinne lebenswichtig. Aber das sind Brot und Wasser auch. Selbstverständlich zahlen wir alle für Brot und Wasser. Denn wie für das Herstellen von Brot und Wasser ist auch für die Recherche von Informationen ein hoher Aufwand notwendig.

Die SZ verfügt dafür über 20 Lokalredaktionen und eine Zentralredaktion. Dieser Aufwand kostet Geld, und die Menschen, die ihn betreiben, erwarten zu Recht einen Lohn. Und weil wir unabhängig sind, nehmen wir kein Geld von der Regierung oder von Verbänden. Wir finanzieren uns durch Abogebühren und Anzeigen.

Das ist ein Unterschied etwa zu öffentlich-rechtlichen Angeboten, die sich durch den Rundfunkbeitrag finanzieren, oder zu Portalen, die sich komplett durch Werbung finanzieren, deshalb auf große Reichweite setzen und dafür lokale Nachrichten nicht in der Tiefe abdecken können wie wir.

In der Corona-Krise geht Sächsische.de auch neue Wege, um Sie mit Informationen zu versorgen.

Dass nicht alle Artikel verschenkt werden, ist übrigens auch eine Frage der Gerechtigkeit. Sächsische.de und Sächsische Zeitung sind stolz auf über 200.000 Abonnenten, die Monat für Monat für Informationen bezahlen, viele schon seit Jahrzehnten. Unsere Leser dürften wenig Verständnis dafür haben, wenn andere die gleiche Leistung kostenlos bekämen.

Für knapp zehn Euro im Monat können Sie bei Sächsische.de sehr viele nützliche Informationen erhalten. Sie können es während der Krise ja mal ausprobieren.  Hier geht es zu unseren Abo-Angeboten.

Ihre Redaktion von Sächsische.de

Mehr zum Thema Sachsen