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Döbelner Weinfest der ruhigen Art

Mehr als 999 Gäste sind auf dem Festgelände am Lutherplatz nicht erlaubt. Die Stimmung ist dennoch prächtig.

Silke Stiehler (2. von links) und ihre Tochter Liz lassen sich von Corinna Börnert (links) und Tobias Kühn  Wein einschenken.
Silke Stiehler (2. von links) und ihre Tochter Liz lassen sich von Corinna Börnert (links) und Tobias Kühn Wein einschenken. © Lutz Weidler

Döbeln. Vor dem Einlass hat sich eine kleine Schlange gebildet. Beim Döbelner Weinfest ist aufgrund der Corona-Pandemie „3 G“ angesagt, nur Genesene, Geimpfte und Getestete bekommen Zutritt.

Die kleine Ansammlung löst sich schnell wieder auf. Michael Rataj und seine Kollegen vom Dresdner Sicherheitsdienst DSD kontrollieren die Nachweise der Besucher. Mit zwei mechanischen Handzählern – einer für ankommende, der zweite für gehende Gäste – haben sie stets einen Überblick, wie viele Leute gerade auf dem Lutherplatz sind. „Es läuft alles ruhig ab“, sagt Michael Rataj.

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999 Besucher dürfen sich aufgrund der Corona-Bestimmungen gleichzeitig auf dem Weinfest-Gelände aufhalten. Diese Zahl wird letztendlich nie erreicht, kann Döbelns Oberbürgermeister Sven Liebhauser (CDU) am Sonntag konstatieren. „Es herrschte eine gute Stimmung. Ich bin froh, dass wir das Weinfest feiern konnten“, sagt Liebhauser rückblickend.

Zentrale Spülstation aufgestellt

Holger und Corinna Börnert von der gleichnamigen Handelsvertretung haben neben ihrem Weinstand auch die Sektbar aufgebaut. „Es ist schön, dass wieder etwas passiert. Es herrscht eine angenehme, ruhige und genussvolle Atmosphäre“, sagt Holger Börnert, während er einer Kundin ein Glas Sekt einschenkt.

Die Versorgung der Händler mit Gläsern ist diesmal zentral geregelt. „Wir haben eine Spülstation aufgestellt“, sagt Angela Petzold, Leiterin des Sachgebietes Kultur bei der Stadt Döbeln. Verantwortlich für die Spülstation ist Christoph Portig mit seinem Team. „Wir holen die Gläser bei den Händlern ab und bringen sie auch wieder hin“, so Portig. Zwei Spülstraßen stehen zur Verfügung, in denen das Spülen einer Kiste mit Gläsern je nach Programm ein bis zwei Minuten dauert.

Christoph Portig und sein Team haben dafür gesorgt, dass beim Döbelner Weinfest immer saubere Gläser zur Verfügung standen.
Christoph Portig und sein Team haben dafür gesorgt, dass beim Döbelner Weinfest immer saubere Gläser zur Verfügung standen. © Frank Korn

Extra fürs Weinfest hat die Corona-Teststation im Ratskeller an diesem Tag geöffnet. Knapp 140 Menschen haben sich in der Zeit zwischen 13 und 19 Uhr auf das Virus testen lassen.Auf der Bühne haben „The Road Brothers“ aus Clennen das Zepter übernommen. Ihre Musik kommt beim Publikum offenbar gut an. Einige Gäste lassen sich sogar zu einem Tänzchen hinreißen.

Ganz in Ruhe betrachten Silke Stiehler und ihre Tochter Liz das Treiben und lassen sich ihren Wein schmecken. „Die Tochter ist zu Besuch da. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um beim Weinfest vorbeizuschauen“, so Silke Stiehler.

Beim Weinfest ist auch Grit Neumann, Chefin des Stadtwerberings, mit ihrem Stand vertreten. „Auch wenn weniger Besucher da sind, als in anderen Jahren, tut das der guten Stimmung keinen Abbruch“, sagt Grit Neumann. Sie hat festgestellt, dass auch viele Gäste von außerhalb gekommen sind. „Wir haben uns einfach gefreut, dass wir uns wieder präsentieren können“, so Neumann.

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