SZ + Update Sachsen
Merken

"Querdenken"-Demo: Koalition streitet weiter

Warum lief die "Querdenken"-Demo in Leipzig aus dem Ruder? Innenminister Wöller sieht die Schuld bei Stadt und Justiz. Andere fordern seine Entlassung.

Von Thilo Alexe & Gunnar Saft
 4 Min.
Teilen
Folgen
Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) heute im Landtag.
Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) heute im Landtag. © Robert Michael/dpa

Dresden. Die politischen Nachwehen der „Querdenken“-Demonstration am Wochenende in Leipzig halten unvermindert an. Folgte zunächst ein öffentlicher Koalitionskrach zwischen den drei Regierungspartnern CDU, Grüne und SPD – inklusive grün-roter Rücktrittsforderungen an den CDU-Innenminister Roland Wöller – wurde nur Tage später das sächsische Versammlungsrecht auf Initiative von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) stark eingeschränkt. Statt 16.000 Teilnehmern, wie sie noch in Leipzig erlaubt waren, sollen ab diesem Freitag in der Regel nur noch 1.000 Demonstranten während der Pandemiezeiten vor Ort sein dürfen.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?
Monatsabo abschließen & flexibel bleiben
30 Tage für 1,99€
danach 9,90€/Monat
  • 30 Tage für 1,99€ lesen
  • Flexibel kündbar
  • Alle News aus Ihrer Region, Sachsen und der Welt
Unsere Empfehlung
Jahresabo abschließen & dauerhaft sparen
30 Tage für 1,99€
danach 7,90€/Monat
  • 30 Tage für 1,99€ lesen
  • Danach monatlich 20% sparen
  • Alle News aus Ihrer Region, Sachsen und der Welt
Sind Sie Student/in? Hier Vorteil sichern!
Mehr zum Thema Sachsen