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Das ist die aktuelle Corona-Lage in Dresden

3-G-Regel gilt seit Samstag, Inzidenz steigt auf über 50, neuer Lieferdienst aus der Neustadt, mehrere Fälle an Schulen. Alle Entwicklungen zur Pandemie in Dresden.

Maskenpflicht in Geschäften gilt in Dresden schon länger wieder, seit Samstag müssen Ungeimpfte und Ungenesene in vielen Bereichen nun auch wieder negative Tests vorlegen.
Maskenpflicht in Geschäften gilt in Dresden schon länger wieder, seit Samstag müssen Ungeimpfte und Ungenesene in vielen Bereichen nun auch wieder negative Tests vorlegen. © Robert Michael/dpa (Symbolbild)

Aktuelle Auskünfte zum Coronavirus:

DIE NEUESTEN ENTWICKLUNGEN ZU CORONA IN DRESDEN:

Über 32.000 Corona-Fälle in Dresden bisher

Die Wochen-Inzidenz für Dresden hat laut Rechnung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zum Samstag erneut die 50 überstiegen und bleibt auch zum Sonntag so hoch. Bei diesem Wert lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner zuletzt Ende Mai.

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Was ist eigentlich das Unbezahlbarland? Warum ist der Landkreis Görlitz Unbezahlbarland? Hier finden Sie alle Infos.

Der Aufwärtstrend bei den Infektionszahlen hat bereits für eine Verschärfung der Corona-Regeln in Dresden geführt, die seit Samstag besonders für Ungeimpfte mehr Aufwand bedeuten. Die konkreten Regeln können Sie hier nachlesen.

Alle Zahlen und Entwicklungen zur Pandemie in Dresden lesen Sie hier im Überblick.

11. September: Soll Dresden weltweiten Corona-"Gipfel" ausrichten?

Dresden eigne sich wie keine andere Stadt, um eine neue internationale Hygiene-Ausstellung wie früher durchzuführen, findet FDP-Politiker Holger Zastrow. Anlass diesmal: Corona. "Der kleinste Fall wäre ein Gipfel mit internationalen Experten", so Zastrow. "Die ganze Welt würde dann nach Dresden gucken."

Dafür will die FDP-Fraktion per Stadtratsantrag Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) beauftragen, die Voraussetzungen zu prüfen. Bund und Freistatt sollen die Stadt dabei unterstützen. Zastrow rechnet mit rund drei Jahren Vorbereitungszeit. Warum die Ausstellung in seinen Augen ein Ersatz für die gescheiterte Kulturhauptstadt-Bewerbung sein könnte.

10. September: Neuer Lieferdienst aus der Neustadt

Der Gewerbe- und Kulturverein Dresden Neustadt hat sich etwas einfallen lassen, um den Händlern im Viertel unter die Arme zu greifen. "Die Idee ist, den Handel besser anlaufen zu lassen und diesen weiterhin anbieten zu können, falls es einen weiteren Lockdown gibt", so Torsten Wiesener vom Verein.

Deshalb können Kunden bei bestimmten Läden online oder vor Ort bestellen und bekommen die Ware dann geliefert. In ganz Dresden gilt: Wer bis 15 Uhr bestellt, erhält die Ware am selben Tag. Zum Start machen zehn Geschäfte mit. Das sind Teerausch, Samt & Seide, Atelier Buchstabenorte, Capito - der Spieleladen, Catapult, Technik Ambiente, Lose - verpackungslos, Schlüssel-Quick, Zaffaran Gewürzatelier und Jacques Weindepot.

Welche Vorteile es für die Bewohner der Neustadt gibt und wie das Projekt den Händlern auch durch einen möglichen weiteren Lockdown helfen soll.

"Neustadt bringt's": Torsten Wiesener (r.), Projektleiter des Neustädter Lieferdienstes, mit dem Elektrogefährt "Paxster" vor dem Lose-Laden auf der Böhmischen Straße. Am Steuer: Markus Geißler.
"Neustadt bringt's": Torsten Wiesener (r.), Projektleiter des Neustädter Lieferdienstes, mit dem Elektrogefährt "Paxster" vor dem Lose-Laden auf der Böhmischen Straße. Am Steuer: Markus Geißler. © René Meinig

10. September: So dürfen die Studenten an die TU Dresden zurückkehren

Das Erweiterte Rektorat der Technischen Universität Dresden hat sich auf Regelungen für das kommende Semester verständigt. Grundsätzlich wolle man im Wintersemester 2021/2022 deutlich mehr Präsenzunterricht ermöglichen, als in den vorangegangenen drei Semestern. Ziel sei es, den direkten Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden zu intensivieren. Welche Regeln dafür gelten.

10. September: Deutschlandweite Corona-Impfaktion auch in Dresden

Deutschlandweit startet vom 13. bis 19. September die Aktionswoche "Hier wird geimpft". Mit einer interaktiven Deutschlandkarte auf der Webpräsenz der Aktion soll es Impfwilligen leichter gemacht werden, mögliche Impfangebote in ihrer Region zu finden. Auch in Dresden finden sich in diesem Zeitraum zahlreiche Impfangebote.

Die Caritas im Bistum Dresden-Meißen ruft die Bevölkerung in Sachsen auf, die Impfangebote zu nutzen. Er könne nur jeden ermutigen, die Impfangebote im Freistaat zu nutzen, sagt Caritasdirektor Matthias Mitzscherlich. Die gesundheitlichen Risiken seien im Vergleich zu einer schweren oder gar tödlich verlaufenden Erkrankung gering.

Nächste Corona-Impfaktionen in Dresden:

  • Impfaktion zum Herbstmarkt am 12., 19. und 25. September, 10 bis 17 Uhr, Altmarkt. Impfstoffe: Biontech und Johnson & Johnson
  • Impfaktion am Rathaus - Goldene Pforte, am 15. September 2021, 9 bis 15 Uhr, Neues Rathaus
  • Impfaktion im Jobcenter am 23. September 2021, Budapester Str. 30, 10 bis 17 Uhr, Impfstoffe: Biontech und Johnson & Johnson

Weitere Impfangebote in Dresden und Umgebung finden Sie unter drksachsen.de/impfaktionen.html.

9. September: Weitere Corona-Impfangebote in Dresden

Zur Feier der 100-jährigen Eingemeindung der Ortsteile Loschwitz und Blasewitz am Samstag hat sich auch das mobile Impfteam des DRK in die zahlreichen Veranstaltungen eingereiht. Am Schillerplatz können Impfwillige von 14.30 bis 20 Uhr das kostenlose Impfangebot des DRK in Anspruch nehmen.

Für diejenigen, die an diesem Tag keine Zeit haben, hält die Stadt Dresden noch ein längerfristiges Angebot bereit: Im Neuen Rathaus, Eingang Goldene Pforte, am Rathausplatz 1 können sich alle Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren vom 14. September bis zum 19. September in der Zeit zwischen 9 und 15 Uhr mit den Impfstoffen von Johnson & Johnson und Biontech impfen lassen.

Damit möchte das Rathaus an zentraler Stelle ein Signal setzen, wie wichtig die Impfung vor dem Herbst noch sei, sagt Frank Bauer, Leiter des Gesundheitsamts.

Interessenten sollten Chipkarte oder Personalausweis beziehungsweise Reisepass und den gelben Impfausweis, falls vorhanden, mitbringen. Den Aufklärungs- und Anamnesebogen gibt es vor Ort. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den Impfaktionen gibt es unter: www.dresden.de/corona.

8. September: Mehrere Corona-Fälle an Dresdner Schulen

Drei Tage ist das neue Schuljahr erst alt. In dieser Zeit sind dem Dresdner Gesundheitsamt bereits 16 Corona-Fälle von Dresdner Schulen und Horten gemeldet worden, teilt Amtsleiter Frank Bauer auf SZ-Anfrage mit. Welche Einrichtungen betroffen sind.

6. September: Dresdner Stadtfest wird anders als sonst

Einmal musste das Dresdner Stadtfest schon eine Zwangspause einlegen. Dieses Jahr soll aber gefeiert werden - trotz steigender Infektionszahlen. Die Organisatoren halten am Termin vom 1. bis zum 3. Oktober fest. Allerdings wird die Mega-Party diesmal anders aussehen als es Besucher gewohnt sind. Was bisher zu den Plänen bekannt ist.

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6. September: Wie ein Dresdner das Schmecken neu erlernt

Der erste Schluck Orangensaft schmeckte noch normal. "Doch beim zweiten war plötzlich alles tot", erinnert sich Philipp Strabowski. "Ich habe nichts mehr geschmeckt und gerochen." Es war März und der 31-jährige Dresdner reiste gerade als Backpacker durch Mexiko. Wenige Tage später wollte er zurück nach Deutschland fliegen. Der obligatorische Schnelltest vor dem Abflug machte die Befürchtung jedoch zur Gewissheit: Er hatte sich mit dem Coronavirus angesteckt.

Erst nach weiteren zwölf Tagen in einem Hotel war sein Test endlich negativ und Philipp Strabowski durfte nach Hause fliegen. Neben jeder Menge toller Fotos blieb ihm als unschönes Andenken jedoch auch die Unfähigkeit, zu riechen und zu schmecken. Seine letzte Hoffnung: die Dresdner Ärztin Bettina Hauswald, eine Expertin auf dem Gebiet der Allergologie und Akupunktur. Was die Besuche bei ihr bringen.

Patient Philipp Strabowski vertraut in die ruhigen Hände von HNO-Ärztin Bettina Hauswald.
Patient Philipp Strabowski vertraut in die ruhigen Hände von HNO-Ärztin Bettina Hauswald. © SZ/Henry Berndt

5. September: Filmnächte: "Noch so ein Jahr stehen wir nicht durch"

Die Corona-Schutz-Vorgaben trüben die Bilanz der diesjährigen Filmnächte am Elbufer mächtig. Dazu kam aber noch ein anderer Negativ-Faktor, beklagt Filmnächte-Geschäftsführer Johannes Vittinghoff. "Wir hätten eine bessere Saison als 2020 haben können", ist sich Vittinghoff sicher. "Aber das Wetter war für uns nicht gut, abends war es viel zu kalt." Trotz der angebotenen und gerne genutzten Decken, waren es am Ende mit 65.000 Gesamtbesuchern nochmal rund 1.000 zahlende Gäste weniger als im ersten Corona-Jahr 2020. Warum der Veranstalter dennoch positiv in die Zukunft der Filmnächte am Elbufer schaut.

2. September: "Sie haben es nicht geschafft, sich impfen zu lassen"

Die Infektionszahlen steigen wieder. Das Dresdner Gesundheitsamt hat am Mittwoch 31 neue Infektionen gemeldet. Umso wichtiger sei es, dass weiter geimpft wird, sagt Gesundheitsbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Linke) im Gespräch mit der SZ und kündigt die Einrichtung eines Impfzentrums am Städtischen Klinikum an. Außerdem spricht sie über den bevorstehenden Schulanfang und das Ende der kostenlosen Schnelltests. Das ganze Interview lesen Sie hier.

24. August: Über 83.000 Besucher beim Palais Sommer

Mit einer verregneten Ballettnacht ist am Sonntag der Palais Sommer, Dresdens größtes eintrittsfreies Festival, im Park des Japanischen Palais zu Ende gegangen. Trotz eines weiteren Corona-Sommers freuen sich die Veranstalter über eine erfolgreiche Saison: Nach ihren Angaben besuchten rund 83.500 Gäste die 180 Veranstaltungen - von denen nur zehn wetterbedingt ausfallen mussten.

Das waren die Highlights des Palais Sommers.

20. August: Mobiles Impfen in Dresden: eine erfolgreiche Strategie?

Die tapfere Tokessa Sieg aus Böhl in Baden-Württemberg bei der Impfung im mobilen Impfzentrum in Alten Schlachthof in Dresden.
Die tapfere Tokessa Sieg aus Böhl in Baden-Württemberg bei der Impfung im mobilen Impfzentrum in Alten Schlachthof in Dresden. © Sven Ellger

Wenn der Bürger nicht zum Impfzentrum kommt, muss das Impfzentrum eben zum Bürger kommen, könnte man meinen. Immerhin liegt die Landeshauptstadt mit einer Impfquote von 46,8 Prozent unter dem sächsischen Durchschnitt. Seit dem 24. Juli bietet Dresden deshalb dezentrale Impfaktionen an, begonnen wurde damals mit großem Erfolg am Rande eines Dynamo-Spiels. Bisher hat es acht weitere Impfaktionen an 18 Impftagen gegeben. Ein Besuch im Alten Schlachthof.

17. August: Dresden hat die Touristen zurück

Philipp und Johanna aus Coburg haben sich für einen Sommerurlaub in Dresden entschieden.
Philipp und Johanna aus Coburg haben sich für einen Sommerurlaub in Dresden entschieden. © Sven Ellger

Eines kann man festhalten: Das zweite Corona-Krisenjahr lief für die Dresdner Hoteliers, Pensions- und Campingplatzbetreiber bislang deutlich schlechter als 2020. Der Lockdown endete Anfang Juni und damit etwa zwei Wochen später als im vergangenen Jahr. Darüber hinaus scheint die Sehnsucht nach Reisen an Nord- und Ostsee und ins Ausland diesmal stärker zu sein als nach einem innerdeutschen Städtetrip. So sind im Juni nur 153.767 Übernachtungen gezählt worden – noch einmal rund 55.000 weniger als im Vorjahresmonat, der bereits durch herbe Verluste gekennzeichnet war. Das geht aus den neuesten Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor. Zwar liegen die Zahlen für Juli und August noch nicht vor, doch die Herbergen schöpfen Hoffnung.

17. August: 95-Jährige stirbt trotz vollständiger Impfung

Einer 95-jährigen Frau aus Dresden hat die Schutzimpfung offensichtlich nicht geholfen. Der Todesfall ist am Montag vom Gesundheitsamt gemeldet worden, teilt das Sächsische Sozialministerium auf Anfrage der Sächsischen Zeitung mit. Und es gibt noch weitere Fälle von Infektionen bei vollständig Geimpften. So sind dem Ministerium bis Ende Juni 50 sogenannte Impfdurchbrüche aus Dresden gemeldet worden, bei denen die Infizierten auch Symptome verspüren. Acht von ihnen benötigten eine medizinische Versorgung im Krankenhaus. Im Juli und dem bisherigen August sind nun 27 weitere Fälle dazugekommen.

Was der Grund für den Todesfall sein könnte, lesen Sie hier.

13. August: Vor allem junge Menschen stecken sich an

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Gesundheitsexperten sehen in der Corona-Krise einen kräftigen Silberstreif am Horizont. Sie geben zwar noch keine Entwarnung, feiern aber die Zuversicht.

Die höchste Inzidenz ist aktuell in der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen festzustellen. Seit Anfang Juli haben sich nachweislich 89 Dresdner in diesem Alter infiziert. Es folgt die Gruppe der 30- bis 39-Jährigen mit 60 Fällen. Danach folgen die 10- bis 19-Jährigen mit 32 neuen Fällen.

Es stecken sich derzeit vor allem also junge Menschen an. Ein Grund dafür dürfte die Reisefreudigkeit der Jüngeren sein.

Hier lesen Sie weitere Erklärungen für diese Entwicklung.

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