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Die aktuelle Corona-Lage in Dresden

Die Inzidenz liegt am vierten Tag in Folge unter 100 und ist weiter gefallen. Die Polizei plant Großeinsätze. Alles Wichtige kompakt.

Maskenpflicht gilt noch an vielen Orten in Dresden.
Maskenpflicht gilt noch an vielen Orten in Dresden. © dpa

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DIE NEUESTEN ENTWICKLUNGEN ZU CORONA IN DRESDEN:

Mehrere neue Mutanten in Dresden nachgewiesen

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist laut dem Robert Koch-Institut weiter gesunken. Sie liegt in Dresden nun den vierten Tag, aber durch den Feiertag erst dritten Werktag, hintereinander unter 100.

Liegt die Inzidenz an fünf Tagen so niedrig, sind Lockerungen möglich. Die Notbremse ist dann außer Kraft gesetzt. Dann könnten Ferienwohnungen und Biergärten wieder öffnen.

Doch in den Kliniken zeigt sich noch keine wirkliche Entspannung. Mehr als zwei Drittel aller Intensivbetten sind belegt. Bei der täglichen Meldung der erkannten Virusvarianten gibt es eine Neuerung: Die Stadt stellt nur noch Funde der südafrikanischen und brasilianischen Virusvariante dar. Sind diese Mutanten in Dresden auf dem Vormarsch? Die neuesten Zahlen zur Pandemie in Dresden im Überblick.

Polizei plant zwei Einsätze

Am Sonnabend haben die sogenannten Querdenker erneut eine Demonstration geplant, Stadt und Verwaltungsgericht haben die Demo verboten. Das Dynamo-Spiel, das am Sonnabend stattfinden sollte, wurde auf Betreiben der Polizei auf Sonntag verschoben. Die Polizei kündigt an, an beiden Tagen verstärkt die Einhaltung der Corona-Schutz-regeln zu kontrollieren. Am Sonnabend vor allem im Stadtzentrum und am Sonntag in erster Linie rund zum das Stadion an der Lennéstraße.

Was der Oberbürgermeister dazu sagt.

Neue Schnelltestzentren haben eröffnet

Das Dresdner Gesundheitsamt hat seit Wochenanfang weitere Einrichtung mit den kostenlosen Bürgertests beauftragt. Dazu gehört ein Drive-in-Testzentrum am Diamir-Reisebüro in Leuben. Auch im Amedia-Hotel an der Hamburger Straße (ehemals Mercure Hotel), am DM-Drogeriemarkt im Seidnitz-Center, im Jobcenter an der Budapester Straße sowie am Programmkino Ost haben weitere Testzentren eröffnet.

Hier finden Sie einen Stadtplan mit allen Schnelltestzentren der Stadt.

Masken-Ärger um Kopierladen an der TU

Skripte, Diplomarbeiten oder Baupläne - normalerweise gehen viele Studierende ins "Copy Cabana" am Campus der TU Dresden. Drinnen rattern für gewöhnlich die Druckmaschinen, die Luft riecht nach Tintenpatronen und frischem Papier, Schlange stehen für die Hausarbeit gehört hier zum Alltag. Doch seit Pandemie-Zeiten ist es ruhig geworden im "Copy Cabana". Das hat mehrere Gründe.

Seit Sommer 2020 seien gehäuft Hinweise auf Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen von Studierenden an die Universitätsleitung herangetragen worden, so Konrad Kästner, Sprecher der TU. Die Ursache: Die Maskenpflicht werde missachtet. Kunden sorgten sich vor einer Corona-Infektion, weil Maßnahmen im Laden nicht konsequent eingehalten würden. Andere kritisierten, der Laden würde als Plattform für Panikmache und Verbreitung von Verschwörungsideologien genutzt.

Die TU Dresden empfiehlt deshalb, das Copy Cabana zu meiden und andere Kopierläden zu nutzen. Ob sie das überhaupt darf und was der Inhaber des Kopierladens dazu sagt.

Sonntag in Dresden: Ist das noch Krise?

Die sommerlichen Temperaturen haben am vergangenen Sonntag viele Dresdner aus ihrer Corona-Tristesse gerissen und nach draußen gelockt. Ob an den Elbwiesen, im Großen Garten oder im Alaunpark in der Neustadt – überall ließen sie sich nieder. Die verliebten Paare, die Familien und die Freundesgruppen. Fast hätte man vergessen können, dass die Pandemie noch gar nicht überstanden ist. Ein Report vom bisher wärmsten Tag des Jahres.

Der sommerlich warme Sonntag lockte viele Menschen ins Grüne, wie hier an den Elbwiesen in Johannstadt.
Der sommerlich warme Sonntag lockte viele Menschen ins Grüne, wie hier an den Elbwiesen in Johannstadt. © René Meinig

Gastwirt: "Wer bezahlt den Mehraufwand?"

"Jeden Restaurantbesuch an einen Schnelltest zu binden, halte ich für kontraproduktiv", sagt Stefan Flügge, Wirt im Dresdner Traditionslokal Trompeter auf der Bautzner Landstraße. "Fünf bis neun Euro sind kein sehr teurer Preis, aber auch kein Pappenstiel", sagt er und meint die Selbsttests, die es in Apotheken und Supermärkten zu kaufen gibt.

Wenig Verständnis hat er auch für die nun beschlossenen Sonderrechte für Geimpfte. "Wieviel Unverständnis sollen wir Gastronomen denn noch auf uns ziehen? Wer kontrolliert und erklärt nun an der Eingangstür, dass ohne Impfung oder Test kein 'Reinkommen' ist", fragt der Wirt. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Gerangel um Impftermine in Dresden

Jeder Vierte Sachse hat inzwischen seine Erstimpfung erhalten. Allein im Dresdner Impfzentrum sind bisher knapp 90.000 Menschen gepikst worden, die Hälfte von ihnen schon ein zweites Mal. Mit der Öffnung der Priorisierungsgruppe 3 zieht das Impftempo deutlich an.

Allein in der Dresdner Stadtverwaltung sind mehr als 7.000 Mitarbeiter impfberechtigt. Auch in den Kliniken sind noch nicht alle geimpft. Wann gibt es wieder Termine? Antworten erhalten Sie hier.

Keine Zettelwirtschaft nach Schnelltest

Entwickelt wurde die App pass4all zunächst für die Kontaktnachverfolgung. Jetzt können dort auch negative Schnelltest-Ergebnisse hinterlegt werden.
Entwickelt wurde die App pass4all zunächst für die Kontaktnachverfolgung. Jetzt können dort auch negative Schnelltest-Ergebnisse hinterlegt werden. © Archiv/Marion Doering

Die in Dresden entwickelte Corona-App Pass4all hat eine neue Funktion. Sie wird dazu beitragen, dass künftig Schnelltests von noch mehr Dresdner genutzt werden. Denn das Testergebnis kann nun in die App eingespeist werden. Wer also in seiner Firma oder von einer Institution wie dem DRK oder den Johannitern getestet wird und die App auf dem Handy hat, braucht künftig keine Zettelwirtschaft mehr für den Eintritt zu Veranstaltungen oder Orten, bei denen man ein negatives Schnelltest-Ergebnis vorweisen muss.

Wie das funktioniert und wo das Testergebnis in der App helfen kann, lesen Sie hier.

Neuer Termin für Filmnächte am Elbufer

Eigentlich ist die Zeit zwischen Juni und August gesetzt für die Filmnächte am Elbufer. Doch Corona macht alles anders. In diesem Jahr sollen sie am 1. Juli beginnen und bis zum 5. September dauern. Das haben die Verantwortlichen an diesem Mittwoch bekannt gegeben. Ursprünglich war ein Start am 24. Juni 2021 angedacht.

Das Open-air-Kino mit Konzertbühne feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Geplant sind 66 Veranstaltungstage, auch in diesem Jahr wird wieder Dirty Dancing gezeigt. Das genaue Filmprogramm werde gerade hinter den Kulissen zusammengestellt.

Auf der Bühne am Elbufer werden wie Helge Schneider, die Dresdnerin Anna Mateur und Joey Kelly erwartet. Zu weiteren Künstlern, die bei den Filmnächten auftreten, könne derzeit noch keine gesicherte Auskunft gegeben werden, heißt es weiter. "Die Konzertveranstalter sind in der Abstimmung mit den zuständigen Behörden." Sobald sicher sei, was mit den geplanten Konzerten von Sarah Conner und Roland Kaiser passiert, gebe es neue Informationen.

Die Dresdner Filmnächte sollen später beginnen.
Die Dresdner Filmnächte sollen später beginnen. © Archiv/Rene Meinig

Dresden bekommt wieder ein Autokino

Mit den wärmeren Temperaturen und bereits einer ganzen Reihe von Veranstaltungsabsagen für die kommenden Monate fragen sich wahrscheinlich viele Dresdner derzeit: Wird es wenigstens wieder Autokino in der Stadt geben?

Im vergangenen Pandemiejahr hatten gleich zwei Anbieter Autokinos organisiert. Den Anfang machte Ende April die GBG GmbH aus Niesky mit einem Kino am Flughafen. Schon der Eröffnungsfilm "Go Trabi Go" war ausverkauft, regelmäßig kamen in den folgenden Wochen Hunderte, um sich die Filme auf den mehreren kleinen LED-Einwänden auf dem Parkplatz anzusehen.

Im Mai zog "Cars and Stars", organisiert unter anderem von den Machern der Filmnächte und der US Car Convention, in der Flutrinne nach. Statt auf mehrere kleinere setzten die Organisatoren auf eine riesige, 15 Meter hohe und 33,5 Meter breite Leinwand, was sie zur größten Pop-up-Leinwand in Deutschland machte.

Dieses Kinovergnügen an der Messe bleibt den Dresdnern allerdings in diesem Jahr verwehrt. Wo es trotzdem dieses Jahr ein Autokino geben wird, lesen Sie hier.

Mit "Go, Trabi, Go" ging es los am Flughafen.
Mit "Go, Trabi, Go" ging es los am Flughafen. © Archiv: Christian Juppe

Ordnungsamt besucht OB Dirk Hilbert

Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat sich mit dem Coronavirus infiziert und befindet sich seit Freitag, 30. April, in Quarantäne. Das teilte die Stadt Dresden am Montag, 3. Mai, mit. Die Infektion wurde mittels eines Schnelltests festgestellt.

Nun bekam Hilbert am Dienstagmorgen Besuch vom Ordnungsamt. Geprüft wurde, ob sich auch das Stadtoberhaupt an die verordnete Quarantäne hält. Die Regeln gelten natürlich für alle Dresdner. "Ich fand es gut, dass das Ordnungsamt da war und kontrolliert hat", so Hilbert.

Was bisher bekannt ist, lesen Sie hier.

Dresdens Stadtoberhaupt hat sich mit dem Coronavirus angesteckt und befindet sich in Quarantäne.
Dresdens Stadtoberhaupt hat sich mit dem Coronavirus angesteckt und befindet sich in Quarantäne. © Sven Ellger

Per App in die Bibliothek

Schmökern leichter gemacht: Dank der Handy-App "Pass4all" können nun Bibliotheksbesucher schneller ihre Lektüre für sich zusammenstellen. Die App ist bereits aus der Veranstaltungsbranche und der Gastronomie bekannt. Auch der Einzelhandel nutzt sie zum Teil. Sie wurde von einem Dresdner Unternehmen entwickelt und dient als digitale Eintrittskarte im Kampf gegen Corona.

Damit werden Schnelltest-Test-Ergebnisse besser dokumentiert - digital und ohne Zettelwirtschaft. Nun machen auch die Städtischen Bibliotheken mit. Wie es funktioniert, erfahren Sie hier.

Sicher lesen: Kathleen Parma, Geschäftsführerin der Entwicklerfirma Pass4all (l.), und Iris Winkler, Leiterin der Bibliothek Laubegast verbinden die Liebe zur Literatur mit digitalen Lösungen.
Sicher lesen: Kathleen Parma, Geschäftsführerin der Entwicklerfirma Pass4all (l.), und Iris Winkler, Leiterin der Bibliothek Laubegast verbinden die Liebe zur Literatur mit digitalen Lösungen. © René Meinig

Mehr Diabetesfälle bei Kindern durch Corona?

Durst und unendliche Müdigkeit: Vor einem Jahr kommt der 14-Jährige Daniel aus Dresden mit Typ-1-Diabetes auf die Intensivstation. Damit ist er nicht das einzige Kind, das seit Ausbruch der Corona-Pandemie einen Diabetes Typ 1 entwickelt hat. "Die Zunahme ist extrem", sagt Cornelia Ammer, Oberärztin der Kinder- und Jugendmedizin in Neustadt und Kinderdiabetologin.

Bereits 2020 habe es einen deutlichen Anstieg gegeben, der sich in diesem Jahr fortsetze. "Schon jetzt sind es so viele Fälle wie sonst in einem ganzen Jahr", sagt die Medizinerin. Ob es einen Zusammenhang zwischen Corona und Diabetes gibt und wie es Daniel jetzt geht, erfahren Sie hier.

Daniel Hammerschmidt ist mit nur 14 Jahren an Diabetes erkrankt. Mutter Ana hat viele schlaflose Nächte hinter sich.
Daniel Hammerschmidt ist mit nur 14 Jahren an Diabetes erkrankt. Mutter Ana hat viele schlaflose Nächte hinter sich. © Sven Ellger

Trotz Corona Restaurants ausgezeichnet

Seit Monaten sind die Lokale geschlossen, die Wirte kämpfen mit fehlenden Umsätzen und abwanderndem Personal. Nun können sich ein paar von ihnen trotzdem freuen, denn im weltberühmten Restaurantführer Guide Michelin für 2021 sind auch einige Dresdner Restaurants dabei. Welche Küchen ausgezeichnet wurden.

Sven Vogel und Jana Schellenberg aus dem Restaurant Caroussel haben einen Michelin Stern bekommen.
Sven Vogel und Jana Schellenberg aus dem Restaurant Caroussel haben einen Michelin Stern bekommen. © Sebastian Thiel

Ist die autofreie Neustadt nur an Corona gescheitert?

Sieben Tage ohne Autos auf den Straßen: Ein Verkehrsexperiment in der Neustadt wollte versuchen, worüber sonst nur geredet wird. Im Rahmen des Modellprojekts "Die Woche des guten Lebens" wollten die Neustädter vom 2. bis 9. Mai ein autofreies Stadtviertel gestalten.

Doch daraus ist nichts geworden, coronabedingt musste das Modellprojekt abgesagt werden. Aber lag es wirklich nur an der Pandemie? Organisatorin Judith Kleibs blickt zurück auf ein Jahr voller Debatten über eine Verkehrswende in Dresden.

Judith Kleibs ist Initiatorin der "Woche des guten Lebens". Im SZ-Gespräch erklärt sie, wie es mit dem Projekt "autofreie Neustadt" weitergeht.
Judith Kleibs ist Initiatorin der "Woche des guten Lebens". Im SZ-Gespräch erklärt sie, wie es mit dem Projekt "autofreie Neustadt" weitergeht. © Sven Ellger

Corona-Regel erzürnt Baumarkt-Betreiber

Die Notbremse muss auch in Sachsen umgesetzt werden. Dazu gehört, dass Gartencenter als Teil von Baumärkten nicht mehr öffnen dürfen, wenn die Inzidenz zu hoch ist. Aus Protest gegen diese Regel haben Bau- und Gartenmarkt-Mitarbeiter am Sonntag, 2. Mai, Blumen samt Erde und Blumentöpfe vor das Sächsische Sozialministerium an der Albertstraße in Dresden gekippt. "Hier platzen Sachsens Gartenträume", war auf Protestplakaten zu lesen. Zusammen mit einem nicht ernst gemeinten Dank an die Sozialministerin. Wer dahinter steckte und was es genau mit dem Protest auf sich hatte.

Baumarkt-Chef Stephan Lichtenstein hat am Sonntag Kompost vor das Sozialministerium in Dresden gekippt. Es ist seine Art, gegen die seiner Meinung nach verheerende Auslegung der Notbremse in Sachsen zu protestieren.
Baumarkt-Chef Stephan Lichtenstein hat am Sonntag Kompost vor das Sozialministerium in Dresden gekippt. Es ist seine Art, gegen die seiner Meinung nach verheerende Auslegung der Notbremse in Sachsen zu protestieren. © Tino Plunert

Mehr Arbeitslose durch Corona

Lokale, Fitnessstudios, Clubs: Seit November - oder noch länger - ist in Dresden vieles geschlossen. Die Mitarbeiter sind in Kurzarbeit oder haben sogar ihren Job verloren. Die Zahl der Arbeitslosen in Dresden ist in der Pandemiezeit gestiegen. "Im März 2021 gab es 20.114 arbeitslose Männer und Frauen in Dresden", teilt Arbeitsagentur-Sprecherin Grit Löst mit. Zum Vergleich: Im März 2020 waren es 16.410 Arbeitslose. Das sind die Zahlen im Detail.

Corona-Hilfe: Dresden verzichtet auf Gebühren

Wenn Kneipen und Restaurants wieder öffnen, Veranstaltungen und Märkte wieder stattfinden dürfen, sollen die gebeutelten Branchen nicht sofort zur Kasse gebeten werden. Es geht darum, neue Events zu ermöglichen und ein wenig Normalität in die Stadt zu bringen - wenn es die Corona-Lage zulässt. Was konkret geplant ist und weshalb es für die Stadt teurer wird als geplant.

Corona-Demonstrant drohte, Polizisten zu erschießen

Ein 55-jähriger Mann wurde am 29. April wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt. Er hatte am 13. März in Dresden vor laufender Kamera angekündigt, er werde das nächste Mal eine Waffe holen und zwei Polizisten erschießen. Der Angeklagte räumte die Tat ein und sagte: "Der Mensch ist ja sehr schnell beeinflussbar."

Wie ein Video der Drohung dem Mann zum Verhängnis wurde.

Hacker-Pschorr: Als Testzentrum durch die Krise?

Das Geschäft nahm richtig Fahrt auf im vergangenen Jahr, nachdem aus dem Baroccoco am Altmarkt das Hacker-Pschorr geworden war. Das bayrische Brauereirestaurant kam gut an bei den Dresdnern - bis zum Lockdown im Herbst. Jetzt ist dort ein Schnelltest-Zentrum. Doch die Verantwortlichen sorgen sich um dessen Zukunft.

Warum sie Sorgen haben, lesen Sie hier.

Gastro-Duo mit ernsten Mienen: Christian Seegerer (l.) und Daniel Fenske sind die Chefs im neuen Hacker-Pschorr-Wirtshaus am Dresdner Altmarkt
Gastro-Duo mit ernsten Mienen: Christian Seegerer (l.) und Daniel Fenske sind die Chefs im neuen Hacker-Pschorr-Wirtshaus am Dresdner Altmarkt © Sven Ellger

Was ein Tintenfisch mit Corona zu tun hat

Eigentlich ist es nur eine Hauswand in der Dresdner Neustadt, doch schon seit Jahren wird sie für haushohe Wandbilder genutzt und hat sich so zu einem Blickfang mit immer neuen Botschaften entwickelt. Das Neueste ist ein gigantischer Tintenfisch, der mit einem Stethoskop ein Herz abhört, das in einem Edelstein steckt.

"Systemrelevant – und nu?" steht daneben auf der Wand und darunter der Name einer Dresdner Firma, die Arbeit in der Alten- und Krankenpflege vermittelt. Es ist ein Werbebild, doch es ist zugleich mehr als das. Denn diese Werbung fällt wirklich auf und der Tintenfisch soll zum Nachdenken anregen. Was genau dahintersteckt.

Der riesige Tintenfisch in Dresden-Neustadt hört mit einem Stethoskop ein Herz in einem Edelstein ab.
Der riesige Tintenfisch in Dresden-Neustadt hört mit einem Stethoskop ein Herz in einem Edelstein ab. © Sven Ellger

Nur noch FFP-2 Maske in der Straßenbahn erlaubt

In den Straßenbahnen sind seit der Erlassung der Bundesnotbremse sogenannte OP-Masken nicht mehr erlaubt. Damit ist der etwas dünnere, meist hellblaue Mund-Nasen-Schutz gemeint, er war bis dahin genauso ausreichend wie eine FFP2-Maske.

Während sie zum Beispiel in Lebensmittelgeschäften beim Einkaufen weiter getragen werden dürfen, müssen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) jetzt stets die dickeren und teureren FFP2-Masken aufgesetzt werden. Welche Masken noch erlaubt sind und wie sich die Corona-Krise auf die Dresdner Verkehrsbetriebe auswirkt.

Der Fahrgastverlust, den die DVB seit Pandemiebeginn im Frühjahr 2020 registriert hat, ist vor allem auf fehlende Touristen, ausbleibende Fahrten zum Einkaufen und den eingebrochenen Freizeitverkehr zurückzuführen.
Der Fahrgastverlust, den die DVB seit Pandemiebeginn im Frühjahr 2020 registriert hat, ist vor allem auf fehlende Touristen, ausbleibende Fahrten zum Einkaufen und den eingebrochenen Freizeitverkehr zurückzuführen. © René Meinig

Eine Krankenschwester zieht den "Pflexit" durch

Mitten in der Corona-Krise gibt Sarah Küttner ihren Job auf der Intensivstation auf. Die als "Ossilinchen" in sozialen Netzwerken bekannte Bloggerin beschreibt, warum sie diesen Schritt gegangen ist und warum sie sich einen neuen Job gesucht hat.

Warum Sie sich jetzt jeden Tag auf ihre Arbeit freut, lesen Sie hier.

Die Influencerin Sarah Küttner alias "Ossilinchen".
Die Influencerin Sarah Küttner alias "Ossilinchen". © Sven Ellger

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